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Sie sind seit 2011 im Abgeordnetenhaus und haben meinen Wahlkreis lange direkt vertreten. Welche drei konkreten Verbesserungen für den Wahlkreis haben Sie persönlich angestoßen oder durchgesetzt?

Dennis Buchner
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Frage von René D. •

Sie sind seit 2011 im Abgeordnetenhaus und haben meinen Wahlkreis lange direkt vertreten. Welche drei konkreten Verbesserungen für den Wahlkreis haben Sie persönlich angestoßen oder durchgesetzt?

Dennis Buchner
Antwort von SPD

Lieber Herr D.,

danke für Ihre Frage, die mich dazu angeregt hat, selbst mal nachzudenken, was die echten "Top3"-Projekte sind, die ich mit erreichen konnte. Grundsätzlich habe ich auf meiner Webseite eine Reihe von Erfolgen dokumentiert, an denen ich mitwirken durfte.

Politisch besonders bedeutsam waren aus meiner Sicht:

  1. Dass ich den Kampf um eine öffentliche Nutzung des ehemaligen Kreiskulturhauses Peter Edel geführt habe. Grundstück und Gebäude waren bereits zum Verkauf vorgesehen. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass die Entscheidung rückgängig gemacht wird und Betreiber gesucht werden, mit denen es eine Form öffentlicher Nutzung gibt (also keine teuren Wohnungen wie direkt nebenan entstehen). Nach dieser Entscheidung hat es noch einige Jahre gedauert, bis tatsächlich mit dem Kommunalen Bildungswerk e.V. ein Betreiber gefunden wurde. So wie das Projekt heute realisiert ist, mit Bildung und eben auch vielen kulturellen Veranstaltungen und mit einer Öffnung in die Nachbarschaft, hat sich das gelohnt.

2. Die Rückmeldungen zur Nutzung und Übernutzung des Parks am Weißen See sind seit mehr als zehn Jahren immer größer geworden. Die Nichteinhaltung der Regeln (Badeverbote, Grillverbote, Musik und starker Alkoholkonsum) bei gleichzeitiger Zerstörung der Uferzonen haben bei mir zu der Erkenntnis geführt, dass man nur mit einer "harten" Linie - also der Durchsetzung der Verbote - weiterkommt. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass Mittel akquieriert werden, das ist mit Hilfe unseres damaligen Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup gelungen. Diese Mittel stehen für die Klimaanpassung des Sees zu Verfügung. Gleichzeitig investieren Land und Bezirk in neue Wege und vieles mehr. Ich habe die Hoffnung, dass wir so aus dem See und dem Park wieder ein echtes Naherholungsgebiet machen.

3. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass in Berlin, ganz besonders aber in Weißensee vor zehn Jahren sehr viele Spielplätze kaputt, geschlossen oder abgebaut waren. Das lag vor allem daran, dass die Haushaltsmittel in einem gemeinsamen "Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm" lagen. Weil viel in Kitas investiert wurde, blieb für Spielplätze wenig bis kein Geld übrig. Gemeinsam mit meinem Kollegen Tino Schopf habe ich erst meine Fraktion, dann die damalige Koalition überzeugt, einen eigenen Titel "Spielplatzsanierung" zu schaffen und mit sechs Millionen auszustatten sowie weitere Finanzierungsquellen für Spielplätze zu erschließen. Hier konnte ich also ganz konkret dafür sorgen, dass heute die Spielplätze wieder zur Verfügung stehen (etwa beide am Weißen See, der Goldfischteich, der Ullerplatz Stadtrandsiedlung, der Solonplatz, aber auch Neubauten wie an der Pistoriusstr. entstanden sind.

4. Vielleucht gestatten Sie mir einen vierten Punkt, der Blankenburg betrifft. Im Jahr 2018 hat die damalige Stadtentwicklungssenatorin in einer Bürgerversammlung Pläne für 10.000 neue Wohnungen in Blankenburg - auch in der dortigen Erholungsanlage - vorgestellt. Ich saß damals neben ihr und habe ihr noch in der Sitzung vor Hunderten Menschen widersprochen. Heute wird im Prinzip meine damals geforderte "Variante D" geplant: rd. 4.000 Wohnungen ausschließlich auf den freien Rieselfeldern und stattdessen im ziemlich ungeliebten Gewerbegebiet Heinersdorf weiterer Wohnungsbau realisiert. Ein Erfolg, an dem ich wesentlich mitgewirkt habe.

Herzlich,

Dennis Buchner

 

 

 

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