Sehr geehrter Herr Thering, was planen Sie und Ihre Partei konkret, den Fluglärm in Lemsahl-Mellingstedt spürbar zu reduzieren? Mit freundlichen Grüßen, Christian W.

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Dennis Thering
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Frage von Christian W. •

Sehr geehrter Herr Thering, was planen Sie und Ihre Partei konkret, den Fluglärm in Lemsahl-Mellingstedt spürbar zu reduzieren? Mit freundlichen Grüßen, Christian W.

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Vielen Dank für Ihre Frage. Der Hamburger Flughafen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Infrastruktur. Er sichert tausende Arbeitsplätze, verbindet Hamburg mit Europa und der Welt und stärkt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Stadt. Gleichzeitig haben die Menschen in den betroffenen Stadtteilen einen berechtigten Anspruch auf Verlässlichkeit, Nachtruhe und einen wirksamen Schutz vor Fluglärm.

Für uns als CDU ist deshalb klar: Ein leistungsfähiger Flughafen und wirksamer Lärmschutz sind kein Widerspruch. Wer die Akzeptanz des Flughafens dauerhaft sichern will, muss die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner ernst nehmen.

Dazu gehört insbesondere die konsequente Einhaltung des Nachtflugverbots. Verspätungen lassen sich nie vollständig vermeiden, sie dürfen aber nicht zur Regel werden. Der Senat muss gemeinsam mit dem Flughafen und den Airlines alles daransetzen, die Zahl nächtlicher Flugbewegungen auf das unvermeidbare Minimum zu begrenzen.

Die Hamburgische Bürgerschaft hat bereits 2018 einen umfassenden 21-Punkte-Plan gegen Fluglärm beschlossen. Zudem verfügt Hamburg als erstes Bundesland über eine gesetzlich abgesicherte und weisungsunabhängige Fluglärmschutzbeauftragte. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Begleitung des 21-Punkte-Plans, die Kontrolle nächtlicher Flugbewegungen, die Bearbeitung von Beschwerden betroffener Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitwirkung an Maßnahmen zur Lärmminderung.

Entscheidend ist nun, dass die vorhandenen Instrumente nicht nur auf dem Papier existieren. Der Senat muss die beschlossenen Maßnahmen konsequent umsetzen, regelmäßig über Fortschritte berichten und die Empfehlungen der Fluglärmschutzbeauftragten ernst nehmen.

 

Die Menschen erwarten zu Recht, dass wirtschaftliche Interessen, Mobilität und wirksamer Lärmschutz fair miteinander in Einklang gebracht werden. Genau dafür setzen wir uns als CDU Hamburg ein: für einen starken Flughafen, aber ebenso für den bestmöglichen Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner.

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