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Wie ist der aktuelle Stand der Katastrophenschutzausrüstung in Hessen? Abseits der Feuerwehren werden hier Züge (Sanität, Betreuung, Wasserrettung usw.) ziemlich stiefmütterlich behandelt. Warum?

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Frage von Michael S. •

Wie ist der aktuelle Stand der Katastrophenschutzausrüstung in Hessen? Abseits der Feuerwehren werden hier Züge (Sanität, Betreuung, Wasserrettung usw.) ziemlich stiefmütterlich behandelt. Warum?

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für ihre Frage.

Zunächst ist wichtig festzuhalten, dass das Land Hessen den Katastrophenschutz seit vielen Jahren konsequent stärkt und ausbaut. Seit 2008 wurden über 100 Millionen Euro in Katastrophenschutzfahrzeuge investiert. In diesem Zuge hat sich die Zahl der Landesfahrzeuge von weniger als 300 auf rund 900 mehr als verdreifacht. Diese Investitionen kommen ausdrücklich nicht nur den Feuerwehren, sondern allen Einheiten des Katastrophenschutzes zugute, also auch Sanitäts-, Betreuungs-, Wasserrettungs- und weiteren Fachdiensten.

Mit dem Hessischen Resilienzplan 2027 wird dieser Weg fortgesetzt. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit in allen Bereichen des Katastrophenschutzes weiter zu steigern, Aufgaben und Ressourcen besser zu priorisieren und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure noch enger zu verzahnen. 

Mir ist bewusst, dass es vor Ort unterschiedliche Wahrnehmungen geben kann und Bedarfe sich je nach Einsatzbereich unterscheiden. Gerade deshalb ist der Austausch mit den Hilfsorganisationen und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort besonders wichtig, um Hinweise aus der Praxis aufzunehmen und in die weitere Entwicklung einfließen zu lassen. Also falls sie konkrete Beispiele aus der Praxis haben, könne sie mir die gerne unter d.bamberger@ltg.hessen.de zukommen lassen. Unter dieser Adresse stehe ich auch für weitere Nachfragen zu diesem Thema zur Verfügung. Ansonsten könne sie sich auch an die zuständigen Fachpolitiker, aus der CDU-Fraktion, Alexander Bauer (Innenpolitischer Sprecher) oder an Uwe Serke (Sprecher für Brand- und Katastrophenschutz) wenden.

Mit freundlichen Grüßen.

Dirk Bamberger

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