Aktuell sollen Gelder für die Sozialpolitik gekürzt werden, sehen sie dass als richtigen Weg um Chancengleichheit und Prävention zu fördern?
Prävention ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition, die spätere soziale und gesundheitliche Folgekosten deutlich reduziert.
Deshalb setzen wir im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik auf mehr Prävention. Wir fördern regionale Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut und wollen diese landesweit etablieren, um allen Kindern soziale und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
Das gilt auch für den Gesundheitsbereich: Wir brauchen eine landesweite Präventionsstrategie, stärken Schulgesundheitsfachkräfte und bauen psychosoziale Beratungsangebote sowie Sucht- und Suizidprävention aus.
Für gerechte Chancen müssen wir investieren – in Bildung, in Präventionsnetzwerke, in soziale Infrastruktur und in verlässliche Beratungsangebote. Wir wollen die Mittel für Beratung und Unterstützung zur Armutsprävention und -bekämpfung ausweiten, insbesondere bei Verschuldung und drohendem Wohnungsverlust.
Deshalb setzen wir nicht auf pauschale Kürzungen, sondern auf zielgerichtete, wirksame Investitionen in soziale Sicherheit, Bildung und Prävention. Chancengleichheit entsteht durch kluge, nachhaltige Politik, die Menschen stärkt, bevor Probleme eskalieren.
