Frage an Florian von Brunn bezüglich Verkehr

Florian von Brunn
SPD

Frage an Florian von Brunn von Unaab Ynatsryqre bezüglich Verkehr

18. Juni 2017 - 12:09

Sehr geehrter Herr von Brunn,

als Vater eines kleinen Kindes in einer Großstadt sind mir die Themen Sicherheit im Strassenverkehr sowie Schutz vor Verkehrslärm entscheidend.

Sicherheit: zu viele Menschen nutzen das Handy beim Autofahren. Die Strafe, wenn sie denn erwischt werden, liegt bei lächerlichen 60 EUR. Warum ist das so niedrig? Abschreckend ist das sicherlich nicht, oder gibt es Studien dazu, dass diese Strafe eine reduzierende Wirkung hat? Ich kann mir auch vorstellen, dass die Polizei keine wirkliche Chance hat jemanden zu erwischen.

Wie kann ein wirksames Vorgehen (Vorbeugen, Strafen, etc.) gegen Handy-Benutzung am Steuer aus Ihrer Sicht aussehen?

Auch in München steigt die Anzahl der Raser. Eine unabhängige Studie hat gezeigt, dass in München im Schnitt 10 km/h schneller als erlaubt gefahren wird. Dazu kommen gerade in den Sommermonaten viele Raser (Motorrad, Autos) hinzu. Neben der Gefährdung ist es auch eine massive Lärmquelle. Warum ist es rechtlich zulässig, dass ein einzelner Motorradfahrer bei der Fahrt durch die Stadt hunderte oder tausende von Menschen mit gesundheitsschädlichem Lärm belasten darf?

Wie sieht hier aus Ihrer Sicht ein wirksames Vorgehen aus? Was sind die sinnvolles Ideen um dieses Verhalten stark zu reduzieren?

Hier ein paar Vorschläge:
1. Ab Erwerb des Führerscheins müssen Fahranfänger die ersten fünf Jahre eine jährlich Eignungsprüfung absolvieren.
2. Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 10 km/h führen zu 2 Monaten lokalem Fahrverbot, d.h. nur innerhalb des Stadtgebiets, ähnlich wie einem Hausverbot.
3. Motorradfahrer müssen ihr Kennzeichen auch auf dem Helm sowie vorn am Motorrad sichtbar tragen.
4. Fahranfänger werden für die ersten 3 Jahre beim Fahren im Fahrzeuginneren gefilmt (dies passiert bereits den USA). Nutzen sie das Handy am Steuer steigt die Versicherungsprämie.
5. Führerschein erst mit 21 Jahren. Bis dahin kostenlose ÖV-Nutzung.

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Frage von Unaab Ynatsryqre

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