Betreff: Homöopathie und Heilpraktiker: Ihre Position vor der Wahl am 8. März
Frage:
Wie positionieren Sie sich vor der Landtagswahl am 8. März zur künftigen Rolle der Homöopathie und des Heilpraktikerberufs im deutschen Gesundheitssystem?
An welchen fachlichen, wissenschaftlichen oder gesundheitspolitischen Grundlagen orientieren Sie diese Position? Christian B., Blogger Homoeopathiewatchblog.de
Ich persönlich bin der Überzeugung, dass Homöopathie und der Heilpraktikerberuf auch künftig ihren Platz im deutschen Gesundheitssystem haben sollten. Mir ist bewusst, dass es dazu unterschiedliche Auffassungen gibt – auch innerhalb der Politik. Aber aus meiner eigenen Erfahrung und meinem persönlichen Blick auf Gesundheit halte ich es für wichtig, dass diese Ansätze nicht pauschal abgewertet oder aus dem System gedrängt werden.
Ich nehme wahr, dass viele Menschen von positiven Erfahrungen mit homöopathischen Behandlungen und naturheilkundlichen Verfahren berichten. Und ich finde, diese Erfahrungen verdienen Respekt – auch wenn sie nicht jeder teilt oder wissenschaftlich gleich bewertet.
Gerade in einer Zeit, in der sich viele Bürgerinnen und Bürger eine ganzheitlichere Sicht auf Gesundheit wünschen, halte ich es persönlich für richtig, dass Patientinnen und Patienten weiterhin die Freiheit haben, ergänzende Behandlungsformen wie Homöopathie in Anspruch zu nehmen. Für mich geht es dabei nicht darum, die Schulmedizin infrage zu stellen oder zu ersetzen, sondern um eine sinnvolle Ergänzung dort, wo Menschen individuell Hilfe und Unterstützung erfahren.
Auch den Heilpraktikerberuf sehe ich persönlich als wichtigen Bestandteil für viele Menschen – besonders in den Bereichen Prävention, Beratung, Naturheilkunde und Gesundheitsbegleitung.
