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Wie entscheiden Sie sich, wenn es am 10.7 um die Kürzungen bei der ambulanten Versorgung unserer Kinder geht?

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Katja Strauss-Köster
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Frage von Lena B. •

Wie entscheiden Sie sich, wenn es am 10.7 um die Kürzungen bei der ambulanten Versorgung unserer Kinder geht?

Sehr geehrte Frau Strauss-Köster,

ich bin Mutter eines Kleinkindes, Arbeitnehmerin und Wählerin in ihrem Wahlkreis. Als solche bitterlich Sie inständig am 10. Juli gegen die Kürzungen bei der Versorgung von Kindern, Schwangeren und Familien zu stimmen. Bitte setzten Sie sich dafür ein, dass die ambulante und die geburtshilfliche Versorgung nicht weiter und Druck geraten. Vielen Dank!

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau B.,

vielen Dank für Ihre Nachricht und dafür, dass Sie sich mit Ihren Sorgen an mich wenden.

Als Mutter kann ich gut nachvollziehen, dass Ihnen die medizinische Versorgung von Kindern, Schwangeren und Familien besonders am Herzen liegt. Eine gute und verlässliche Gesundheitsversorgung für diese Patientengruppen ist auch für mich von großer Bedeutung.

Die Beratungen zum Gesundheitsversorgungsstabilisierungsgesetz finden vor dem Hintergrund einer äußerst angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung statt. Ohne Gegenmaßnahmen drohen bereits im kommenden Jahr erhebliche Finanzierungslücken, die sich in den folgenden Jahren weiter vergrößern würden. Unser Ziel ist es deshalb, die Beiträge für Versicherte und Arbeitgeber langfristig stabil zu halten und die gesetzliche Krankenversicherung nachhaltig finanzierbar zu machen.

Die vorgesehenen Maßnahmen dienen nicht dazu, die Versorgung von Kindern, Schwangeren oder Familien einzuschränken. Vielmehr sollen überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen begrenzt, Doppelvergütungen abgebaut und vorhandene Mittel effizienter eingesetzt werden. Dabei bleibt die medizinisch notwendige Versorgung selbstverständlich gewährleistet.

Nach sorgfältiger Abwägung halte ich die vorgeschlagenen Maßnahmen der Bundesregierung insgesamt für notwendig und verantwortbar. Sie dienen dazu, unser solidarisches Gesundheitssystem auch für die kommenden Jahre tragfähig zu erhalten. Deshalb werde ich den Gesetzentwurf unterstützen.

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Engagement.

Herzliche Grüße

Katja Strauss-Köster

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