Wie stehen Sie zur geplanten Kopplung des Renteneintrittsalters a die Lebenserwartung?

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Frage von Nanäa M. •

Wie stehen Sie zur geplanten Kopplung des Renteneintrittsalters a die Lebenserwartung?

Sehr geehrte Frau Brinker,

ich möchte Sie fragen, wie Sie zur geplanten Kopplung des gesetzlichen Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung stehen.

Laut dem aktuellen ZDF, ARD-DeutschlandTrend (Euronews, Handelsblatt) lehnen 63 % der Bürgerinnen und Bürger eine solche Regelung ab. Ich sehe diese Entwicklung ebenfalls kritisch und möchte daher wissen, ob Sie eine Kopplung des Renteneintrittsalters a die Lebenserwartung befürworten oder ablehnen.

Ich würde mich über eine kurze Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Nanäa M.

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Antwort von AfD

Sehr geehrte Frau M.,

eine starre automatische Kopplung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung halte ich nicht für den richtigen Weg. Eine statistische Durchschnittszahl berücksichtigt weder unterschiedliche Erwerbsbiografien noch die tatsächliche Belastung verschiedener Berufe. Wer sehr früh angefangen und jahrzehntelang Beiträge gezahlt hat, darf nicht immer weiter auf einen späteren Ruhestand verwiesen werden.

Die AfD setzt deshalb auf ein flexibleres Rentenmodell. Wer 45 beitragsberechtigte Arbeitsjahre erreicht hat, soll abschlagsfrei in Rente gehen können. Wer dagegen freiwillig länger arbeiten möchte, soll dies ebenfalls tun können und davon finanziell profitieren. Das halte ich für wesentlich gerechter als einen Automatismus, der das Renteneintrittsalter allein aufgrund der durchschnittlichen Lebenserwartung immer weiter erhöht.

Herzliche Grüße

K.Brinker

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