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Wie gedenken die Grünen mit der Verkehrssituation Kaiser-Friedrich-Str. umzugehen? (Sorry, hatte die Frage ursprünglich auch an die SPD gesandt.)

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Petra Vandrey
BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN
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Frage von Michael H. •

Wie gedenken die Grünen mit der Verkehrssituation Kaiser-Friedrich-Str. umzugehen? (Sorry, hatte die Frage ursprünglich auch an die SPD gesandt.)

Ich wohne seit 16 Jahren auf der Kaiser-Friedrich-Straße, Nähe Schloss.

Diese Straße ist ein Hotspot für Poser, die nachts mit dröhnenden Motoren, aufgebohrten Auspuffen und lauter Musik gerne auch mit über 80 km/h (die Straße ist vom Schloss bis zur S-Bahn 30er-Zone...) das Dreieck KFS, Otto-Suhr/Hardenberg, Ku-Damm bespaßen.

Zudem ist das die Hauptdurchgangsstrecke für Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei - letzterer wurden in den vergangenen Jahren sukzessive neue Martinshörner verpasst, die gesundheitsschädigend laut sind. So - heute Nacht um 1:00 h passiert - wurde kurz vor der Ampel Otto-Suhr/Spandauer Damm das Martinshorn für ca. 1 sec. angeworfen. Ich schlafe zur Straße hinaus und habe fast einen Herzinfarkt bekommen, weil das Geräusch nahe an eine plötzliche Explosion kam.

Einsatzwagen und Poser stellen ein Gesundheitsrisiko dar; nicht nur vom Lärmpegel und den überhöhten Geschwindigkeiten, sondern auch von den Schadstoffemissionen her.

Im Abgeordnetenhaus
Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr H.,

  1. Unsere grüne Position zu Ihrer Frage ist wie folgt:

Das ständige Rasen auf Berlins Straßen betrachten wir als schwerwiegendes Problem. Gerade in Charlottenburg Wilmersdorf ist dies ein Riesenproblem, am Kudamm, an der Lewisham-Straße, aber auch an der von Ihnen beschriebenen Stelle an der Kaiser-Friedrich-Straße. Wegen der Lärmbelastung für die Anwohnenden, aber auch wegen der durch das Rasen verursachten schweren Personenschäden fordern wir als Grüne vehement ordnungsrechtliche und bauliche Maßnahmen, die künftig verhindern, dass ein solches rücksichtsloses Verhalten auf unseren Straße weiterhin stattfindet. 

Dazu gehören:

 

  • Errichten von geschützten Fahrradstreifen
  • Fahrbahnverengung
  • Bauliche Neuanordnung
  • Temposchwellen und Bremskissen zur Geschwindigkeitsbegrenzung
  • Gehwegvorstreckungen
  • Fahrbahnverschwenkungen
  • fest installierte und mobile Blitzer und Schwerpunktkontrollen an besonders betroffenen Stellen

 

2. Gegen Raserei haben wir unter anderem folgende Anträge und Anfragen gestellt:

 

https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/PlenarPr/p19-050-wp.pdf#page=11

 

Mit freundlichen Grüßen 

Petra Vandrey

MdA

 

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