Sehr geehrte Frau Bätzing- Lichtenthäler, stehen sie zum Thema Sexkaufverbot kritsich gegenüber?
Sehr geerte Frau Bätzing-Lichtenthäler,
Ein Sexkaufverbot macht mir und, vielen Sexarbeiterinnen wo ich auch gesprochen habe Angst, sie wollen sich nicht vorstellen illegal arbeiten zu müssen oder ihr Arbeitsplatz weggenommen wird, den bei einem NM würden sämmtliche legalen Räumlichkeiten verboten, viele müssten in Mietshäuser ausweichen was wiederum ausgenutzt werden könnte, des weitern würde viele gar keine Wohnung mehr legal erwerben können, aussderm wären viele dan allein, und dürften nicht mehr mit andern Sexarbeiterinnen zusammen arbeiten.
Des weitern hat sich auch Verdi und der Deutsche Juristinnenbund gegen ein Sexkaufverbot ausgesprochen, sogar Pro Familia möchte sich gegen ein Sexkaufverbot aussprechen.
Daher hoffen viele dass die SPD sich weiterhin gegen ein Sexkaufverbot aussprechen wird.
Aussderm gibt es auch viele Menschen mit Behinderung, wie Autisten, wo oft auf Sexarbeiterinnen angewissen sind.
Vielen Dank für ihr Verständnis.
Guten Tag,
ich stimme dem SPDqueer-Bundesvorstand zu, wenn er sagt, dass Sexarbeit sehr unterschiedliche Lebensrealitäten umfasse und nicht über einen Kamm geschoren werden dürfe. Er macht deutlich, dass das gesellschaftliche Stigma Sexarbeitende schädige und ihre Situation verschärfe. Er warnt davor, dass eine Verdrängung der Sexarbeit in den Untergrund – etwa durch das Nordische Modell – das Risiko von Gewalt erhöhe. Echter Schutz entstehe nur dann, wenn Sexarbeitende als Teil der Gesellschaft anerkannt seien und Zugang zu Unterstützung hätten. Deshalb müssten Sexarbeitende auf Augenhöhe in politische Debatten und Gesetzgebungsprozesse einbezogen werden.
Beste Grüße
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
