Bundestag 2013 - 2017
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Sabine Dittmar
SPD

Sie haben gegen ein Frackingverbot gestimmt. Finden Sie, dass sauberes Trinkwasser und eine intakte Umwelt überbewertet werden? Haben Sie einen Plan B, wenn unsere Lebensgrundlage den Bach runter geht?

Umwelt
29. April 2016

(...) Wir sind der festen Überzeugung, dass sich nur gemeinsam mit den Bundesländern Akzeptanz für solche Erprobungsmaßnahmen gewinnen lässt. Deshalb streben wir gemäß des Koalitionsvertrags eine Beteiligung der Länder im Rahmen möglicher Probebohrungen an. (...)

Bundestag 2013 - 2017
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Sabine Dittmar
SPD

Sehr geehrte Frau Dittmar,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
21. Januar 2016

(...) Nach Artikel 17 der Dublin III -Verordnung besitzt jeder Mitgliedstaat ein sogenanntes Selbsteintrittsrecht. Ein Land kann danach jederzeit ein Asylverfahren an sich ziehen, auch wenn nach den Dublin-III-Regeln an sich ein anderer europäischer Staat zuständig wäre. Von diesem Selbsteintrittsrecht hat Deutschland im Spätsommer 2015 Gebrauch gemacht. (...)

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SPD

Sehr geehrte Frau Dittmar,

Wirtschaft
05. Januar 2016

(...) Es werden in diesem Bereich keine neuen Marktöffnungsverpflichtungen eingegangen. Die Kommunen können auch künftig selbst entscheiden, ob sie ein kommunales Unternehmen privatisieren wollen oder ein privates Unternehmen im Rahmen der Re-Kommunalisierung wieder als kommunales Unternehmen führen wollen - ohne Beschränkungen durch das CETA-Abkommen. CETA beinhaltet hier den gleichen Vorbehalt gegen Öffnungsverpflichtungen, wie er bereits in anderen Abkommen der EU enthalten ist und wie er sich insbesondere im WTO-Dienstleistungsabkommen GATS (General Agreement on Trade in Services) seit 1995 bewährt hat. (...)

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Sabine Dittmar
SPD

Ich möchte Ihre Entscheidung bezüglich Frackingverbot wissen. Da unsere Erde unsere Lebensgrundlage ist, ist dies ein äußerst wichtiges Thema.

Umwelt
16. Juni 2015

(...) Für die SPD ist klar, dass der Schutz des Trinkwassers absoluten Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen genießen muss. Unkonventionelles Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas zu wirtschaftlichen Zwecken ist derzeit nicht verantwortbar. Ob unkonventionelles Fracking überhaupt eine Option in einiger Zeit sein kann, muss auch an Hand von wissenschaftlich begleiteten Probebohrungen sorgfältig und transparent geprüft werden. (...)