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Sind Sie der Meinung, dass "alle müssen den Gürtel enger schnallen" nur die Bevölkerung meint oder zählen Sie sich als Abgeordneter dazu?

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Sebastian Maack
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Frage von Jeanette F. •

Sind Sie der Meinung, dass "alle müssen den Gürtel enger schnallen" nur die Bevölkerung meint oder zählen Sie sich als Abgeordneter dazu?

Guten Tag. Von der Bundesregierung heißt es zurzeit ja ständig, wir alle müssen den Gürtel enger schnallen – Bafög, Pflege, Bürgergeld etc.. Sie z.B. sind gegen die Erhöhung des Mindestlohns und lehnen die Einführung einer Kindergrundsicherung ab. Auch in den Kommunen fehlt das Geld und es wird nachgedacht z.B. über Erhöhung der Kita- oder Freibadpreise, obwohl sehr viele Menschen durch hohe Lebenshaltungskosten eh schon in Bedrängnis sind - die Mietpreisbremse lehnen Sie auch ab.

Nun wäre es ja auch möglich, auf einen Teil der doch sehr hohen monatlichen Vergütung von 11.227 Euro für Abgeordnete zu verzichten, um einen Teil davon z.B. in einen Sozialfonds zu spenden, zumal nicht wenige in der Politik einiges an Nebeneinkünften haben - Sie z.B..

Empfinden Sie das als gerecht?

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Antwort von AfD

Sehr geehrte Frau J. F.,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich gebe Ihnen Recht, dass die letzten Regierungen (vor allem SPD und CDU) unser Land herabgewirtschaftet haben und jetzt, statt die Probleme zu lösen, verlangen, dass die Bürger den Gürtel enger schnallen müssen.

Ich bin der Ansicht dass stattdessen der Staat den Gürtel enger schnallen sollte und da ich in der AfD-Fraktion den Bürokratieabbau zuständig bin, habe ich auch konkrete Vorstellungen, wie das gehen soll.

Bei der Mietpreisbremse sollten Sie berücksichtigen, dass nach Beschluss des Mietendeckels Aktien von Wohnungsgesellschaften gestiegen sind. Als Begründung haben Börsenexperten angeführt, dass dadurch der Neubau reduziert wird und die Mieten wegen der Angebotsverknappung steigen werden. Anders formulert: Die Marktwirtschaft ist immer leistungsfähiger als sozialistische Planwirtschaft. Das aktuelle Mietenniveau bestätigt das ja auch eindrücklich.

Sie haben ja schon festgestellt, dass ich nicht aus finanziellen Gründen im Bundestag sitze. Ich spende deshlab mehr als die Hälfte meiner Diät für familienfördernde und patriotische Projekte und Organisationen.

Beste Grüße

Sebastian Maack, MdB

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