Teilen Sie persönlich den Inhalt der Pressemitteilung der BSW-Fraktion zum Veteranentag der Bundeswehr vom 11.06.26 und die Benennung eines speziellen Ansprechpartners der Fraktion für die Bundeswehr?
Sehr geehrter Herr Schütz,
wir leben in einer Zeit wachsender Kriegsgefahr durch militärische Konflikte weltweit und einer noch nie dagewesenen Aufrüstung Deutschlands verbunden mit Sozialabbau. Dem stellt sich das BSW, insbesondere Sahra Wagenknecht und der BSW-Bundesvorstand entgegen. Auch in Thüringen gibt es Friedensinitiativen durch Mitglieder des BSW, z.B. das kürzliche Friedensfest in Gotha.
Wie passt in diesen Kontext eine in obiger Pressemitteilung postulierte angebliche besondere Verantwortung des Staates gegenüber Soldaten, die soweit gehen muss das ein spezieller Veteranentag gefeiert werden soll inklusive Benennung eines besonderen Ansprechpartners der Fraktion ?
Deutsche Bundeswehrsoldaten sind u.a. für den Tod unschuldiger Menschen in Afghanistan verantwortlich. Ich halte da eine spezielle Würdigung des Militärs für gesellschaftlich kontraproduktiv, wenn man beachtet das eine ähnliche Würdigung anderer gesellschaftlich wichtiger Gruppen z.B. in der Pflege fehlt.
Sehr geehrter Herr B., ich habe Ihnen als BSW-Mitglied bereits mehrfach auf Ihre Fragen geantwortet. Mein Eindruck war und ist, dass Sie AbgeordnetenWatch als wichtiges, öffentliches Forum dazu nutzen, Konfliktthemen innerhalb des BSW öffentlich zu erörtern. Insbesondere in meiner ausführlichen Beantwortung auf Ihre letzte Anfrage habe ich mich sehr klar und verbindlich dazu geäußert. Wie bereits angeboten, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Im BSW gibt es dazu vielfältige Möglichkeiten und Gelegenheiten. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Mit freundlichen Grüßen, Steffen Schütz
