Sehr geehrte Frau Hubertz, ich bin sehr besorgt über aktuelle Klimapolitik! Wie stehen Sie zur Förderung der Solarenergie?
Sehr geehrte Frau B.,
vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht.
Ich befürworte den beschleunigten Ausbau der Solarenergie in Deutschland und bin der Ansicht, dass ohne einen starken Ausbau unsere Klimaziele nicht erreichbar sind.
Die Solarenergie muss deshalb weiter gefördert und vereinfacht werden sowie bezahlbar bleiben. Die Einspeisevergütung ist dabei ein wichtiges Instrument, um auch Haushalten mit geringerem Einkommen Investitionen zu ermöglichen.
Dabei positioniere ich mich, auch als Mitglied der SPD, klar gegen Kürzungen bei der Solarförderung. Als 2025 über die Abschaffung der Förderung privater Solaranlagen diskutiert wurde, traten wir als SPD dagegen ein und verwiesen auf den Koalitionsvertrag, der den Ausbau erneuerbarer Energien vorsieht.
Auch in den Beschlüssen der SPD‑Bundestagsfraktion, der ich als Mitglied des Deutschen Bundestages angehöre, wird deutlich: Das Ziel ist sichere, saubere und bezahlbare Wärme, und das Erreichen der Klimaneutralität bis 2045. Dafür brauchen wir einen beschleunigten Umstieg auf Erneuerbare.
Der Ausbau der Solarenergie ist für uns ein wesentlicher Teil eines breiten Maßnahmenpakets zur Energiewende. Wir wollen eine gezielte Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien (einschließlich Photovoltaik) sowie Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungen und ein höheres Ausbau-Tempo. Die Rahmenbedingungen sollen wirtschaftlich tragfähig und sozial ausgewogen bleiben. Und wir setzen uns für mehr Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen ein. Denn wir sehen Solarenergie als Schlüssel für Klimaschutz und Energiepreissicherheit.
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Rückmeldung weitergeholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Verena Hubertz
