Warum wird der Weißstorch immer noch so extrem geschützt?
Sehr geehrter Herr Mayer-Lay,
Wir werden nun seit 2 Jahren von einem Storchenpaar genervt. Ein Teil der Terrasse ist nicht Nutzbar es stinkt nach Kot, die Terrasse ist voll geschissen, es gibt ständig lautes geklappere. Letztes Jahr gab es auch einen Brand mit extremen Funkenflug, Stromschwankungen und ein Feuerwehreinsatz.
Trotz der Gefährdung von Menschen, das Haus kann ja auch abbrennen, will niemand was tun. Die Feuerwehr darf nicht weil Sie sonst Strafe zahlen muss.
Wenn ich Frage (Landkreis Sigmaringen, RP Tübingen) was man machen kann kommt nur man darf nicht ist verboten. Wenn man sagt finanzielle Unterstützung für Reinigung, Schutz etc, heißt es nur geht nicht den Storch kann man nicht belangen als Staat.
Das ist auch mit einer der Gründe warum die Extremen Parteien immer stärker werden, weil nichts getan wird.
Daher sollte der Mensch im Fokus stehen und hier in der Region wird der Storch zu einer Plage - bitte tun Sie etwas
Sehr geehrter Herr E.,
vielen Dank für Ihre Frage über Abgeordnetenwatch.de zum Schutzstatus des Weißstorchs.
Wie schwierig es ist, den Schutzstatus eines Tieres herunterzusetzen, hat uns das Beispiel des Wolfs gezeigt.
Insbesondere die Verknüpfung mit europäischem Recht macht handeln hier sehr schwierig. Trotzdem haben wir auch weitere Tierarten, die durch extrem erfolgreiche Schutzmaßnahmen inzwischen auch für Probleme sorgen, auf dem Schirm.
Unter anderem Kormoran, Biber oder die Saatkrähe. Der Weißstorch selbst war mir bislang nicht als Problemfall bekannt bzw. bewusst. Gerne setze ich mich mit dem zuständigen Berichterstatter der Unionsfraktion in Verbindung und spreche ihn auf das Thema an.
Gerne können Sie mir derartige Fragen übrigens auch direkt an meine offizielle E-Mail-Adresse volker.mayer-lay@bundestag.de stellen.
