| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Stimmkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Karl Straub | CSU | 126 - Pfaffenhofen a.d.Ilm | Dagegen gestimmt |
| | Florian Streibl | FREIE WÄHLER | 111 - Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen | Dagegen gestimmt |
| | Markus Striedl | AfD | 706 - Donau-Ries | Dagegen gestimmt |
| | Simone Strohmayr | SPD | 703 - Aichach-Friedberg | Nicht beteiligt |
| | Martin Stümpfig | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 505 - Ansbach-Nord | Nicht beteiligt |
| | Arif Taşdelen | SPD | 501 - Nürnberg-Nord | Dafür gestimmt |
| | Peter Tomaschko | CSU | 703 - Aichach-Friedberg | Dagegen gestimmt |
| | Roswitha Toso | FREIE WÄHLER | 205 - Passau-Ost | Dagegen gestimmt |
| | Carolina Trautner | CSU | 705 - Augsburg-Land-Süd | Dagegen gestimmt |
| | Gabriele Triebel | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 120 - Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck-West | Dafür gestimmt |
| | Steffen Vogel | CSU | 604 - Haßberge, Rhön-Grabfeld | Nicht beteiligt |
| | Matthias Vogler | AfD | 503 - Nürnberg-Süd | Dagegen gestimmt |
| | Florian von Brunn | SPD | 103 - München-Giesing | Dafür gestimmt |
| | Kristan von Waldenfels | CSU | 406 - Hof | Dagegen gestimmt |
| | Peter Wachler | CSU | 708 - Kaufbeuren | Dagegen gestimmt |
| | Martin Wagle | CSU | 208 - Rottal-Inn | Dagegen gestimmt |
| | Markus Walbrunn | AfD | 106 - München-Pasing | Dagegen gestimmt |
| | Ruth Waldmann | SPD | 104 - München-Milbertshofen | Dafür gestimmt |
| | Laura Weber | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 308 - Weiden i.d.OPf. | Dafür gestimmt |
| | Sabine Weigand | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 503 - Nürnberg-Süd | Nicht beteiligt |
| | Roland Weigert | FREIE WÄHLER | 125 - Neuburg-Schrobenhausen | Dagegen gestimmt |
| | Katja Weitzel | SPD | 106 - München-Pasing | Dafür gestimmt |
| | Jutta Widmann | FREIE WÄHLER | 202 - Dingolfing | Dagegen gestimmt |
| | Andreas Winhart | AfD | 127 - Rosenheim-Ost | Dagegen gestimmt |
| | Josef Zellmeier | CSU | 209 - Straubing | Dagegen gestimmt |
Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung bei Wasserentnahmen
Der Bayerische Landtag hat über einen Änderungsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN abgestimmt. Der Antrag bezog sich auf den Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Bayerischen Wassergesetzes und weiterer Rechtsvorschriften. Konkret ging es um die Frage, welchen Vorrang Wasserentnahmen für die Versorgung der Bevölkerung gegenüber anderen Nutzungen haben sollen.
Der Änderungsantrag wollte die Formulierung im Gesetzentwurf so ändern, dass Wasserentnahmen zum Zweck der öffentlichen Wasserversorgung der Bevölkerung Vorrang vor Wasserentnahmen für andere Zwecke haben. Die Antragsteller:innen begründeten dies damit, dass die Trinkwasserversorgung eine Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge sei und verlässlich durch kommunale Wasserversorger sichergestellt werden solle. Hintergrund ist eine größere Reform des Bayerischen Wasserrechts. Der Gesetzentwurf der Staatsregierung sieht unter anderem die Einführung eines Wasserentnahmeentgelts, die Stärkung der öffentlichen Wasserversorgung, Verbesserungen beim Hochwasserschutz, ein digitales Wasserbuch sowie beschleunigte wasserrechtliche Verfahren vor.
Der Änderungsantrag wurde mit 128 Nein-Stimmen abgelehnt. 37 Abgeordnete stimmten mit Ja, es gab keine Enthaltungen.