| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Volker Schnurrbusch | ESN | Nicht beteiligt | |
| | Andreas Schwab | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Ralf Seekatz | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Alexander Sell | ESN | Dafür gestimmt | |
| | Lukas Sieper | Renew | Dagegen gestimmt | |
| | Sven Simon | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Christine Singer | Renew | Dafür gestimmt | |
| | Birgit Sippel | S&D | Dafür gestimmt | |
| | Martin Sonneborn | fraktionslos | Dafür gestimmt | |
| | Marie-Agnes Strack-Zimmermann | Renew | Dafür gestimmt | |
![]() | Joachim Streit | Renew | Dafür gestimmt | |
| | Kai Tegethoff | Grüne/EFA | Dagegen gestimmt | |
| | Sabine Verheyen | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Michael von der Schulenburg | fraktionslos | Dafür gestimmt | |
| | Axel Voss | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Marion Walsmann | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Jan-Peter Warnke | fraktionslos | Dafür gestimmt | |
| | Manfred Weber | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Andrea Wechsler | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Tiemo Wölken | S&D | Enthalten |
Soja-Schnitzel erlaubt, Veggie-Hühnchen verboten: Neue Regeln für die Bezeichnung von Fleischersatzprodukten
Das EU-Parlament hat neue Vorschriften beschlossen, um die Stellung von Landwirt:innen in der Lebensmittelkette zu stärken und ihre Einkommen zu sichern. Anlass waren unter anderem die europaweiten Proteste der vergangenen Jahre, bei denen viele Landwirt:innen ihre schwache Verhandlungsposition kritisierten. Die Regeln sollen für fairere Preise sorgen, Verträge transparenter machen und Erzeugerorganisationen stärken.
Ein Bestandteil der Verordnung betrifft die Kennzeichnung von Fleisch. Künftig wird Fleisch rechtlich als „genießbare Teile von Tieren“ definiert. Bestimmte Bezeichnungen wie „Steak“, „Filet“, „Kotelett“ oder „Rindfleisch“ sollen ausschließlich für Fleischprodukte verwendet werden dürfen und nicht für im Labor erzeugte oder zellbasierte Alternativen. Gängige Bezeichnungen wie Soja-Schnitzel oder Veggie-Burger sollen weiterhin erlaubt sein. Nach Angaben des Parlaments soll dies für mehr Transparenz sorgen und Verbraucher:innen eine bessere Orientierung ermöglichen.
Achtung: Die rechts dargestellten Abstimmungsergebnisse spiegeln nur das Abstimmungsverhalten der deutschen EU-Abgeordneten wider und nicht das aller 720 EU-Abgeordneten.
Insgesamt wurden die neuen Vorschriften mit 560 Ja-Stimmen zu 75 Nein-Stimmen bei 25 Enthaltungen angenommen. Von den deutschen EU-Abgeordneten stimmten 69 dafür und 16 dagegen. Es gab fünf Enthaltungen.
