Wir Grünen fordern ein gesetzliches Mindestalter von 14 Jahren für die Nutzung von sozialen Medien, denn deren negative Auswirkungen sind für jüngere Kinder zu hoch.Ein Verbot von Smartphones würde jedoch weit über das eigentliche Ziel hinausgehen.
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Wir als Linke sehen pauschale Verbote kritisch, weil sie die strukturellen Probleme digitaler Plattformen nicht lösen. Stattdessen setzen wir uns dafür ein, schädliche und süchtig machende Algorithmen wirksam zu regulieren.
In der politischen Debatte zeigt sich immer wieder, wie schwer sich einfache und konsequente Regeln durchsetzen lassen. Sobald es um private Nutzung, familiäre Verantwortung und staatliche Eingriffe geht, werden Fragen der Umsetzbarkeit, Verhältnismäßigkeit und Kontrolle aufgeworfen.
Wenn die CDU für Social Media eine Altersgrenze von 14 Jahren durchsetzen möchte, ist dies nicht zum Schaden der Jugend.
Sehr geehrter Herr O.,
vielen Dank für Ihr Schreiben über abgeordnetenwatch.de
Problematisch ist nicht die Nutzung sozialer Medien an sich, sondern Geschäftsmodelle und algorithmische Mechanismen, die auf die Maximierung von Aufmerksamkeit ausgerichtet sind und Risiken wie Polarisierung, Desinformation und suchtverstärkende Nutzungsmuster verstärken können. Deswegen setzen wir auf einen differenzierten Ansatz und nehmen insbesondere die großen Plattformen und die Gestaltung ihrer Systeme in den Blick.