Sehr geehrter Herr H.,
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(...) Mit den aktuellen Trassenentgelten zum Fahrplan 2020 bleibt die von der SPD vorangetriebene und mit 1,05 Mrd. Euro in dieser Wahlperiode finanzierte Maßnahme zur Halbierung der Trassenpreise im Schienengüterverkehr ein wirksames Instrument, um mehr Güterverkehr auf die klimafreundliche Schiene zu verlagern. Dabei gibt es nun auch erfreulicherweise eine praxistaugliche Lösung für die Eisenbahnverkehrsunternehmen, da die DB Netz AG die Reduzierung direkt an die Zuwendungsempfangenden weiterreicht. (...)
(...) Aufgrund des großen Siedlungsvorhabens in Freiham benötigen wir leistungsfähige ÖPNV-Verbindungen, als Alternative zum Individualverkehr. Deshalb unterstütze ich den Bau der U5 nach Freiham. (...)
(...) der umstrittenen Osttangente ist festzuhalten, dass lediglich drei der vier Bauabschnitte im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 stehen. Die nächsten 12 Jahre ist hier also keine Lösung zu erwarten – selbst dann vermute ich langwierige Klagen gegen eine ungeeignete Trasse, die besser im Süden der Schutzgebiete am Handtuchwald entlang führen müsste. Außerdem halte ich einen autobahnähnlichen Ausbau für kontraproduktiv, weil dadurch für den Süd-Nord-Verkehr eine attraktive Alternative zu A7 und A9 entsteht, was nicht die dringend erforderliche Entlastung der B17 mit sich bringen sondern zusätzlichen Verkehr anlocken würde. (...)
(...) Darauf gilt es zu reagieren. Deshalbfinde ich es prinzipiell richtig, über eine zusätzliche Entlastungsstraße, die sogenannte Osttangente, nachzudenken und befürworte diese auch grundsätzlich. Es ist für mich aber auch selbstverständlich, dass bei einem derart großen Projekt, das ja in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde, verschiedene Trassenführungen ergebnisoffen abgewogen sowie alle beteiligten Gebietskörperschaften und die Bürgerinnen und Bürger angemessen einbezogen werden müssen. (...)