(...) die von Ihnen geschilderte starke Zunahme von Leiharbeit sowie ihr Missbrauch halte ich ebenfalls für sehr schädliche Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt (da Armut bei den Betroffenen vorprogrammierend, aber auch Ängste in weiten Teilen der gesamten Arbeitnehmerschaft erzeugend), gegen die wir auf allen politischen Ebenen vorgehen müssen! Von daher lehne ich eine unterschiedliche Bezahlung von Leiharbeitern und dem Stammpersonal eines Betriebs natürlich ab, wie mir auch die zunehmende Auseinanderentwicklung der unteren und oberen Einkommensgruppen bzw. (...)
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Sehr geehrter Herr Pfeil,
(...) nach meiner Meinung sind Arbeits- und Ausbildungsplätze hier in der Nordoberpfalz das Wichtigste für eine gedeihliche Entwicklung der Region. Nur wenn gerade junge Menschen und Familien hier Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region finden, kann auch die Abwanderung gestoppt werden. Ich spreche von Arbeitsplätzen mit Löhnen, von denen ein Mensch bei Vollzeitarbeit in Würde leben kann. (...)
(...) Es gab und gibt eine ganze Reihe von Unternehmern, die investitionswillig sind , aber auf die staatliche Förderung angewiesen sind. Die europäischen Förderprogramme lassen einen höheren Mitteleinsatz zu, wovon der Freistaat keinen Gebrauch gemacht hat. Das möchte ich sowohl im gewerblichen wie auch im touristischen Bereich ändern. (...)

(...) Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass wir mit einer Arbeitszeit von mehr als 8 Stunden täglich sogar hinter Kurt Eisner zurückfallen, der den 8-Stundentag in Bayern eingeführt hat. Und dies in Zeiten, in denen aufgrund der technischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte, die Arbeitszeit eigentlich deutlich verkürzt werden müsste. Auch hier gibt leider der Staat, als größter Arbeitsplatzvernichter in den letzten Jahren, den Konzernen in der Wirtschaft schlechte Richtlinien vor. (...)
(...) Um das Arbeiten, und damit verbunden auch den Bedarf an Ausbildungsplätzen, interessanter für die Betriebe zu machen, wollen wir generell die Abgaben auf den Faktor Arbeit senken. Denn die hohen Sozialabgaben auf Löhne und Gehälter verteuern die Arbeit nur unnötig und machen sie unattraktiv. (...)