(...) Denn der Arbeitnehmer*innenschutz ist hier höher zu bewerten als die Profitmaximierung der Unternehmen. Allerdings könnte ich es als Kompromiss mittragen, wenn die Verkaufsoffenen Sonntage auf vier begrenzt blieben, allerdings diese nicht gemeindeweit identisch umgesetzt werden müssen. So halte ich es durchaus für möglich, dass einzelne Unternehmen an gemeindeweiten Verkaufsoffenen Sonntagen nicht teilnehmen, und als "Ersatz" etwa das 10-jährigen Bestehen als einen individuellen Verkaufsoffenen Sonntag deklarieren. (...)
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(...) hat 6 Tage die Woche und gut 12 Stunden geöffnet. Da ist es für jeden möglich, seinen Einkauf ungestresst zu erledigen. Zudem zeigte sich im Laufe der Jahre auch,dass trotz längerer Öffnungszeiten nicht mehr, sondern lediglich zu anderen Zeiten eingekauft wird. (...)
(...) Stattdessen würde ich mich dafür einsetzen, zwei Samstage pro Woche einzuführen und dafür den Mittwoch wegfallen zu lassen. Die arbeitende Bevölkerung soll die Möglichkeit haben, auch unter der Woche einmal die Füße hochlegen zu können, da der Samstag dann nur noch halber Werktag wird. (...)

(...) Deshalb wollen wir Freie Demokraten, dass die Händler selbst entscheiden dürfen, zu welchen Zeiten sie von Montag bis Sonntag ihre Geschäfte öffnen wollen. Wir sind der Überzeugung, dass insbesondere die Entscheidung über eine Sonntagsöffnung weder im Rathaus noch im Gerichtssaal getroffen werden sollte, sondern vielmehr unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Potenziale und Arbeitnehmerinteressen durch kundenfreundliche Absprachen unter den Händlern selbst. (...)
(...) Die beste Flüchtlingspolitik bewahrt die Menschen davor, ihre Heimat überhaupt erst verlassen zu müssen. Wir brauchen hier einen ehrlichen Perspektivenwechsel: Alle wünschen sich eine nachhaltige wirtschaftliche und demokratische Entwicklung in den Herkunftsländern. (...)
(...) Der Aufbau von lokalen Wertschöpfungsketten muss ein Schwerpunkt der ländlichen Entwicklung sein. Zudem wollen wir gegen landgrabbing und die zunehmende Monopolisierung des Saatguthandels durch wenige Agro-Business-Konzerne vorgehen. Die von uns von Anfang an sehr kritisch gesehenen „Grünen Zentren“ des CSU-Ministers Müllers in Afrika haben Kleinbauern und Kleinbäuerinnen nicht gestärkt, haben indigenes Wissen verdrängt und neue Abhängigkeiten zu Saatgut- und Düngerlieferanten geschaffen. (...)