(...) Ich bin fest davon überzeugt, dass der Ersatz aller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren durch E-Autos keine nachhaltige Maßnahme für konkreten Umweltschutz darstellt, wenn das grundsätzliche Verhältnis von Individual- und Öffentlichen Personenverkehr unverändert bleibt. Der stoffliche und energetische Ressourcenverbrauch bei der Herstellung der Fahrzeuge, die notwendigerweise zu versiegelnde Fläche für den ruhenden und stehenden Verkehr, Luft- und Bodenverschmutzung durch Reifen- und Bremsabrieb sowie die Umweltbelastungen bei Herstellung, regelmäßiger Ladung und Recycling der Batterien wären fortbestehende Belastungen unserer Umwelt und gefährden diese weiterhin. (...)
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(...) Urlaubsbedingt komme ich erst heute dazu, Ihnen zu antworten. Die Errichtung von Landstromanlagen wird ebenso wie die Umrüstung der Schiffe einige Jahre benötigen. Eine Abnahmepflicht nur für Schiffe, die landstromfähig sind, wäre eine rechtlich nicht tragfähige Ungleichbehandlung, weil die Energiekosten onboard/Landstrom sich derzeit noch dramatisch unterscheiden. (...)
(...) Die Bewahrung der Schöpfung und die Erhaltung der Lebensgrundlagen für künftige Generationen ist ein vorrangiges Anliegen der CDU/CSU. Daher verfolgen wir als Unionsfraktion eine ambitionierte Umwelt-, Arten-, Landschafts- und Klimaschutzpolitik. In der aktuellen Diskussion wird jedoch vielfach der Eindruck erweckt, als sei auf diesen Feldern bisher noch nichts erreicht. Das entspricht allerdings nicht den Tatsachen, das Gegenteil ist der Fall. (...)
(...) Barth die ersten Anträge im Kreistag für ein Rems-Murr-Klimaschutz und Energiebündnis gestellt, habe mit meinem Büroleiter den Erdverbrauchstag (overshoot-day) für Baden-Württemberg berechnet (vgl. beiliegende pdf-Dateien aus der Eßlinger Zeitung und aus dem Staatsanzeiger) und hab mich im Landtag als klimaschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion immer wieder fürs Energiesparen, für die Energieeffizienz und den Ausbau der regenerativen Energien stark gemacht (vgl. hierzu auch Informationen auf meiner homepage unter www.gernotgruber.de ). (...)
(...) Jeder ausgegebene Euro im Sozialhaushalt erhält seine Daseinsberechtigung nur, wenn er sicherstellt, dass die Betroffenen bestmöglich betreut und versorgt werden. Auch müssen die Zuverdienstmöglichkeiten dynamisiert werden, damit Menschen von der geringfügigen Beschäftigung zur Teilzeit-und schließlich Vollzeitbeschäftigung wechseln können, ohne dabei zwischenzeitlich schlechtere Leistungen zu erhalten. Damit sich auch sozial schlechtergestellte Menschen eine Wohnungleisten können, müssen generell mehr Wohnungen dort gebaut werden, wo diese benötig werden. (...)