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(...) Vielleicht könnte Ihnen hier ein Atomphysiker eher Auskunft geben. Allgemein denke ich, ist es eine Belastung unter einer hohen Terrorwarnungstufe zu leben und ich möchte mein politisches Handeln darauf ausrichten, dass die Sicherheit wieder zunimmt. Strahlung auch wegen der fachlichen Unkenntnis des Bürgers ist auch ein emotionales Thema. (...)
(...) Ein Ende ist also in Sicht. Nach meinen Recherchen sehe ich zur Zeit keine Argumente, die eine sofortige Schließung notwendig machen. Der Zugang zum Reaktor ist sehr streng überwacht und auch mögliche terroristische Angriffsszenarien wurden umfassend überprüft. (...)
(...) So war es für mich, obwohl man die Tendenz gekannt hat, besonders erschreckend zu erkennen, wie eng und mit welcher Intensität der Verfassungsschutz in den Ländern und im Bund mit der extremistischen Szene zusammengearbeitet hat in Form von so genannten V-Personen. Wie zwiespältig der Einsatz dieser Menschen, die aus der Szene kommen und in der Regel dort eine besondere Rolle inne haben, ist, hat man im Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg, dessen Mitglied ich war, gesehen. (...)
(...) ich sprach nicht von einer "fiktiven" sondern von einer "abstrakten" Gefährdungslage. Das heißt, wir wissen nicht genau wo und wann eine konkrete Gefährdung für die Bürgerinnen und Bürger besteht. Dennoch bereiten wir unsere Sicherheitsbehörden darauf vor, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. (...)