Richtig ist auch: Die Lebenserwartung steigt nach den pandemiebedingten Rückgängen wieder an und hat inzwischen neue Höchststände erreicht.
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Ich halte eine automatische Kopplung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung für zu pauschal und nicht richtig.
Für mich steht im Mittelpunkt, dass die gesetzliche Rente auch für künftige Generationen verlässlich bleibt. Gleichzeitig stehen wir vor einer erheblichen demografischen Herausforderung: Während die Menschen erfreulicherweise immer länger leben, kommen auf immer weniger Beitragszahlerinnen und Beitragszahler immer mehr Rentenbeziehende.
Ich lehne eine Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung ab.
Eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung benachteiligt Menschen mit einer niedrigeren Lebenserwartung doppelt - dazu gehören Beschäftigte in körperlich fordernden und prekären Jobs.