(...) aus Sicht der Grünen Bundestagsfraktion kann ein angemessener CO2-Preis ein wichtiges Element einer funktionierenden Klimaschutzpolitik sein, wenn auch keinesfalls das einzige. Denn je mehr sich klimafreundliches Verhalten auch finanziell lohnt, desto schneller setzen sich CO2-arme Lösungen für Mobilität, Heizen oder Stromproduktion am Markt durch. (...)
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(...) Im Gegenteil: Es müssen mehr Bäume gepflanzt werden. Das Freihandelsabkommen MERCOSUR zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay sollte nach dem Konzept der EU-Kommission zu weiteren Abholzungen des Regenwalds und zu noch mehr Klimagiften führen. Gerade habe ich eine Stellungnahme unserer Fraktion in die Hände bekommen, die diese Klimaschäden quantifiziert und das Abkommen so abändern will, dass es keine zusätzlichen Klimagifte produziert. (...)
(...) Gerne möchte ich Sie dazu auf die Bundestags-Drucksache 19/12631 (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/126/1912631.pdf) aufmerksam machen: Darin begründet die Bundesregierung ihre Auffassung, dass rund 99 Prozent der Wissenschaftler*innen, die Fachaufsätze zum Klimaschutz veröffentlichen, der Überzeugung sind, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht wird (den ich übrigens schon in den 1990er Jahren im Rahmen meiner Dissertation für die Alb nachweisen konnte): „Aus Sicht der Bundesregierung geben die Aussagen des IPCC den weltweiten wissenschaftlichen Sachstand umfassend, ausgewogen und objektiv wieder. Auf Grundlage der Berichte des IPCC hält die Bundesregierung gravierende Klimaschutzmaßnahmen für dringend erforderlich“. (...)
(...) Ich glaube, dass wir es noch schaffen können. Für die Zukunft unseres Planeten und der unserer Kinder und Kindeskinder. (...)
(...) Sie haben zwar recht, wenn nur Deutschland den CO2-Ausstoß senkt, ist das zwar messbar, aber der weltweite Effekt nicht sehr groß. Als Exportweltmeister haben wir schon einen Einfluss. (...)