Ich bin der Überzeugung, dass die bestehenden Strukturen der Freiwilligendienste ausgebaut werden müssen und deshalb ein Mehr-Invest notwendig ist – und nicht eine, so wie aktuell geplant, Minderung.
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In meiner Generation hat fast jeder seinen Wehr- oder Zivildienst abgeleistet. Viele – eben nicht alle – haben dies gerne getan, bei manchem hat es die Berufswahl beeinflusst. Tatsache ist aber auch, dass sich Ausbildungs- oder Studienbeginn ein oder zwei Jahre verzögert hatten. Im Regelfall würde auch das soziale Pflichtjahr entweder nach einer abgeschlossenen Lehre oder vor Beginn einer Lehrstelle bzw. eines Studiums liegen.
Die Freiwilligkeit ist für junge Menschen bei der Entscheidung für soziales Engagement wichtig. Ein soziales Pflichtjahr finde ich keine gute Idee.
In der Tat halte ich es allerdings für sinnvoll, die ehrenamtliche Arbeit auf allen Ebenen der Politik verstärkt in den Blick zu nehmen.
es ist zu begrüßen, wenn junge Menschen sich für ein freiwilliges soziales Jahr oder einen anderen Jugendfreiwilligendienst entscheiden.