(...) Hilfreich ist hier die weitere Förderung der Teilzeitarbeit - man hat seine "Stelle" zumindest in Teilzeit und kann doch Energien auf den Aufbau eines Unternehmens lenken. Förderlich ist auch alles, was die Arbeitslosigkeit senkt, denn es ist einfacher, seine Stelle zugunsten einer Unternehmensgründung ganz aufzugeben, wenn man weiß, dass es bei einem Scheitern des Projekts nicht schwierig ist, einen Arbeitsplatz zu finden. (...)
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(...) Das ist nicht nur sozial ungerecht, sondern schadet auch der Volkswirtschaft der Bundesrepublik ganz massiv, zumal viele Unternehmen die staatlicherseits garantierten Lohnsubventionen gnadenlos ausnutzen und sich dadurch der Hungerlohnsektor mehr und mehr ausbreiten kann. Gegen diese Lohndumpingstrategie hilft nur ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn. Nach Ansicht der LINKEN soll dieser zehn Euro je Stunde betragen und dann jährlich zumindest in dem Maße erhöht werden, wie die Lebenshaltungskosten steigen. (...)
(...) Zudem erwarten wir, dass sie sich künftig verstärkt darum bemühen, mehr kleinere und mittlere Unternehmen, Unternehmer mit Migrationshintergrund und Frauen für ihre Gremien gewinnen. Sonst ist die Pflichtmitgliedschaft nicht länger vertretbar! Die Doppelmitgliedschaft in Kammern wollen wir ersatzlos streichen. (...)
(...) Kammern haben kein allgemeinpolitisches Mandat, treten aber immer häufiger so auf. Die historische Notwendigkeit zum Kammerzwang ist längst entfallen. Er ist ein Relikt aus alten Zeiten. (...)

(...) vielen Dank für Ihre Frage zum Kammernwesen. Ich teile Ihre Ansicht, dass das deutsche Kammernwesen einer Modernisierung bedarf. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sehen oftmals keinen oder einen sehr geringen Nutzen in ihrer Mitgliedschaft. (...)