(...) Als Ursache für die Beitragserhöhung werden immer die "steigenden Kosten im Gesundheitswesen" angegeben. Hauptgrund ist aber die Sicherung von Maximalprofiten der Pharmaindustrie, der Medizintechnik-Konzerne und der privaten Krankenhaus-Betreiber. An Pflegepersonal und gründlicher ärztlicher Behandlung wird weiterhin "gespart", in vielen Einrichtungen im Gesundheitswesen z.B. Kliniken herrscht ein massiver Investitionsstau. (...)
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(...) Für die Haftpflichtversicherungen der Hebammen und Entbindungspfleger wollen wir einen öffentlichen Haftungsfonds, um die Hebammen und Entbindungspfleger unabhängiger von privaten Versicherungen zu machen. (...)

(...) die Gülle-Ausbringung als unabdingbar, die Umweltschützer kritisieren insbesondere die Nitrat- und Trinkwasserbelastung. Bauern nutzen Gülle auch (...)
(...) Die Handlungsoptionen (und unsere Forderungen) gehen jedoch deutlich über diese Frage hinaus: Die Zahl der Hebammen in den Kreißsälen muss gesteigert werden, Ziel ist eine 1:1-Betreuung während der Geburt. Die Zahl der Kreißsäle in Ballungszentren soll ausgebaut und zusätzlich die Ansiedlung von Geburtshäusern in räumlicher Nähe zu Kliniken gefördert werden. (...)
(...) 40 % der Grundwasservorkommen in NRW weisen bereits heute eine zu hohe Nitratbelastung auf. Und die Belastung steigt: da die Gülle 10 Jahre braucht, bis sie im Grundwasser ankommt, sind über 10 Millionen Tonnen, die in den letzten Jahren allein an importierter Gülle in NRW aufgebracht wurden, noch gar nicht im Grundwasser angekommen. (...)