DIE LINKE. hat die Vergabe der Fußball-WM an Katar von Beginn an scharf kritisiert. Seit Jahren weisen Menschenrechtsorganisationen auf die unwürdigen Arbeitsbedingungen hin, unter denen tausende Arbeitsmigranten die Infrastruktur für das Spektakel errichten:
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Für alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns gelten die Regelungen der Allgemeinverfügung Isolation bzw. der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gleich.
Der Stand der Menschen- und Arbeitsrechte in Katar kann zweifellos als nicht hinreichend zufriedenstellend bezeichnet werden. Dennoch halte ich weder einen sportlichen noch einen diplomatischer Boykott der Fußball-WM in Katar für zielführend im Sinne einer nachhaltigen Verbesserung der genannten Rechte.
In Katar sehe ich noch die Chance, die WM mit klaren Botschaften zu nutzen, auf die Menschenrechtslage dort aufmerksam zu machen und so Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erreichen.
Aus diesem Grund fordern wir GRÜNE, dass diese ein klares, in den Statuten verankertes Bekenntnis zu den universellen Menschenrechten sowie eine auf den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen basierende Menschenrechtsstrategie mit einem verbindlichen Regelwerk verabschieden (...)