(...) ihre Frage wirft das grundlegende Problem einer Verkehrspolitik auf, die allein auf Profitmacherei ausgerichtet ist und für die Autofahrer und Wohnbevölkerung mit Gesundheit, Lebensqualität, Geld und Umweltzerstörung bezahlen. Tatsächlich ist neben den Emissionen von CO2 und Stickstoffoxiden verkehrsbedingter Feinstaub (aus Diesel- und Benzin-Fahrzeugen) mitverantwortlich für die Verkürzung der Lebenserwartung von Millionen Menschen. (...)
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(...) Ich bin gegen ein Fahrverbot für Diesel-PKW, weil es auch Menschen treffen würde, die auf Ihr Diesel-Fahrzeug angewiesen sind, sich jedoch eine Neuanschaffung nicht leisten können. Es kann nicht sein, dass Autohersteller die Verbraucherinnen und Verbraucher mit manipulierten Abgaswerten betrügt und die Halter von Diesel-Fahrzeugen mit einem Fahrverbot bestraft werden. Die Autohersteller müssen gezwungen werden, auf ihre Kosten Diesel-Fahrzeuge mit manipulierten Abgaswerten nachzurüsten, um den Schadstoff-Ausstoß zu reduzieren. (...)
(...) Das wäre aber eine Bekämpfung der Symptome, und nicht der Ursachen. Deshalb sehe ich in allererster Linie die Auto-Industrie in der Pflicht und Fahrverbote wirklich nur als allerletztes Mittel. (...)
(...) Das Thema Ultrafeinstaub beschäftigt mich bereits seit längerem, wir stehen deswegen auch in engem Kontakt mit dem Bürgerverein Freising, der die Messungen durchführt, weshalb das Thema überhaupt in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Es ist nämlich so, dass die Betreibergesellschaft des Flughafens, die FMG, tatsächlich keine eigenen Ultrafeinstaub-Messungen durchführt, weil diese nur für Feinstaub, aber eben nicht für Ultra-Feinstaub vorgeschrieben sind. (...)