Frage an Beatrix von Storch bezüglich Umwelt

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Beatrix von Storch
AfD

Frage an Beatrix von Storch von Wraf Abygr bezüglich Umwelt

11. November 2016 - 09:51

Hallo Frau Storch,

wir diskutieren seit Jahren über die Klimaerwärmung und einige ignorieren die Tatsachen ja mittlerweile. Selbst Talkshow wenden sich von diesem Thema ab, da die Einschaltquote sehr gering ist. Mir macht das Angst!

Ob wir Menschen das alles verursacht haben oder nicht, verändert sich die Erde und ich kann eine allgemeine "Überforderung" wahrnehmen. Was kann ich noch kaufen? Bio oder regional? Ist fair, auch fair? Viele können sich das auch überhaupt nicht leisten! U.s.w. Viel Klein klein. Doch mit welchem Mittel trifft man nach Pareto (20% Aufwand = 80% des Ergebnis) die Prioritäten?

Nicht mit Ignoranz, denn saubere Luft atmen müssen wir noch!

Für mich höre ich sehr wenig von einer CO2 Steuer (inkl. aller anderen "Gase" Methan...) Dann reguliert sich doch alles über den Preis. Nicht oben drauf, als Gebühr, sondern statt anderer Steuern, als Regulierungssteuer Klima.

Dann muss sich nicht jeder mit allem auskennen, doch das Ergebnis wird kommen....oder?

Wie ist ihre Sicht auf dieses Thema?

Mit freundlichen Grüßen
Wraf Abygr

Frage von Wraf Abygr
Antwort von Beatrix von Storch
21. November 2016 - 12:48
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche 3 Tage

Sehr geehrter Herr Abygr,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage.

Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Auch in der Vergangenheit – ohne menschlichen Einfluss - gab es abwechselnd Warm –und Kaltzeiten. Die Behauptung, dass die vom Menschen gemachten CO2-Emissionen zu einer globalen Erwärmung mit schwerwiegenden Folgen führen wird, ist eine nicht belegte Hypothese.

Das Vorhaben der Bundesregierung, mit der Brechstange und ohne Rücksicht auf ökonomische Schäden und technische Machbarkeiten, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um mehr als 85 Prozent zu senken, lehne ich kategorisch ab. Das würde unsere Stromversorgung destabilisieren, den Wirtschaftsstandort Deutschland erheblich schädigen und auch zu sozialen Verwerfungen führen. Denn die Kosten der Energiewende tragen durch die Umlage auf den Strompreis die Geringverdiener, für die Strom längst zu einem Luxusgut geworden ist. Das darf nicht sein.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Beatrix von Storch