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Wie positionieren Sie sich vor der Landtagswahl am 8. März zur künftigen Rolle der Homöopathie und des Heilpraktikerberufs?

Clara Resch MdL, Heidenheim
Clara Resch
BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN
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Frage von Hans-Peter W. •


Wie positionieren Sie sich vor der Landtagswahl am 8. März zur künftigen Rolle der Homöopathie und des Heilpraktikerberufs?

"Viele Patientinnen und Patienten vertrauen auf Homöopathie und auf die Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern. Dieses Vertrauen respektiere ich. Für mich ist entscheidend, dass solche Angebote weiterhin möglich sind – jedoch klar als ergänzende Leistungen „on top“ zum staatlichen Gesundheitssystem und nicht als Ersatz für wissenschaftlich fundierte Diagnostik und Therapie."

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https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/andreas-stoch/fragen-antworten/betreff-homoeopathie-und-heilpraktiker-ihre-position-vor-der-wahl-am-8-maerz

Clara Resch MdL, Heidenheim
Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Viele Menschen nutzen homöopathische Arzneimittel oder wenden sich an Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und berichten von positiven Erfahrungen. Diese persönlichen Erfahrungen sollten wir ernst nehmen und nicht in Abrede stellen. Zu diesem Thema gibt es auch innerhalb unserer Partei unterschiedliche Auffassungen: Die einen möchten hier klare gesundheitspolitische Leitlinien ziehen, die anderen betonen die Wahlfreiheit der Patientinnen und Patienten. Beide Perspektiven sind nachvollziehbar und entspringen legitimen Überlegungen.

Zugleich sollte die Dimension der Debatte nicht aus dem Blick geraten. Homöopathische Arzneimittel machen nur einen sehr geringen Anteil der Gesamtausgaben der Krankenkassen aus. Häufig wird die Diskussion daher sehr grundsätzlich geführt, obwohl es finanziell um einen vergleichsweise kleinen Bereich geht. Vor diesem Hintergrund erscheint mir die Zuspitzung der Auseinandersetzung nicht immer verhältnismäßig.

Entscheidend ist für mich, dass wir verantwortungsvoll mit Beitragsgeldern umgehen und zugleich die Bedürfnisse vieler Versicherter im Blick behalten. Solange diese Balance gewahrt bleibt, sehe ich keinen Anlass für eine grundsätzliche Neubewertung der bestehenden Praxis.

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