Wie werden Sie als Mitglied des Gesundheitsausschusses dazu beitragen, ärztliche Versorgungsdefizite verbindlich zu beheben?
Sehr geehrte Frau Loss,
Hamburg wird in der Bedarfsplanung der KVH als einheitliches Planungsgebiet geführt und gilt formal als ärztlich überversorgt. Zugleich zeigen parlamentarische Anfragen, dass einzelne Stadtteile – darunter Hamm – kaum eigene Haus- oder Kinderarztpraxen aufweisen. Die Planung bleibt damit auf aggregierter Ebene, während reale Zugangsbarrieren unberücksichtigt bleiben. Die SPD trägt seit über zehn Jahren durchgehend politische Verantwortung für die Gesundheitspolitik in Hamburg. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie parlamentarische Kontrolle und Ausschussarbeit konkret dazu beitragen, bekannte und seit Jahren dokumentierte Versorgungsunterschiede wirksam zu adressieren:
Welche konkreten Initiativen haben Sie im Gesundheitsausschuss bislang unterstützt oder angestoßen, um kleinräumige Versorgungsdefizite zu korrigieren?
Welche Änderungen halten Sie für notwendig, damit „Versorgung“ künftig überprüfbar real erreichbar ist?
