Welche Möglichkeiten empfehlen Sie Patienten, um sich für die Stärkung der ambulanten Therapie einzusetzen bzw. das Gesetzgebungsverfahren zu beeinflussen?
Sehr geehrte Frau Moll, viele Patientinnen und Patienten sorgen sich, dass sich die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz weiter verlängern könnten. Nach der Sommerpause sollen weitere Regelungen beraten werden. Welche konkreten Möglichkeiten empfehlen Sie Patientinnen und Patienten, um sich in diesen Prozess einzubringen und sich wirksam für eine Stärkung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung einzusetzen?
Sehr geehrte Frau B.,
in dem, ergänzend zum Beitragsstabilisierungsgesetz am 10. Juli 2026 beschlossenen Entschließungsantrag, haben sich die Koalitionspartner auf weitere Schritte nach der Sommerpause geeinigt. Damit sollen insbesondere vulnerable Gruppen geschützt und Ausnahmen geschaffen werden. Die genaue Ausgestaltung wird derzeit noch beraten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie sich Patientinnen und Patienten einbringen können. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit sich an die Abgeordneten ihres Wahlkreises zu wenden oder sich über Patienten- und Fachverbände an der fachpolitischen Diskussion zu beteiligen. Auch im Rahmen öffentlicher Debatten können sie ihr Anliegen teilen und Anregungen mitgeben.