Wieso gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine Kritik an der Flächendimensionierung und den erwarteten Kosten für den Neubau der Asklepios Klinik Altona aus der Opposition?

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Frage von Konstanze S. •

Wieso gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine Kritik an der Flächendimensionierung und den erwarteten Kosten für den Neubau der Asklepios Klinik Altona aus der Opposition?

Sehr geehrter Herr Thering,

während die Höhe der Hamburger Krankenhausinvestitionsmittel seit rund 20 Jahren unverändert ist, haben sich die allgemeinen Baukosten mehr als verdoppelt (vgl. Drs. 23/3313). Der Kostenanpassungspflicht nach § 9 (3) KHG kommt die FHH nicht nach. Anstatt jedoch die Krankenhausinvestitionsmittel für alle Krankenhäuser zu erhöhen, plant der Senat mit dem Neubau der Asklepios Klinik Altona einen Prunkpalast. Wie ist es vertretbar, dass die Fläche (vgl. Drs. 23/5267) und erwarteten Kosten (1 Mrd. vgl. HA 08.09.26) mehr als doppelt so groß bzw. teuer als bei vergleichbaren Krankenhausneubauten (pro Bett) ist? Wieso gibt es aus der Opposition trotz der mehr als angespannten Haushaltslage hierzu keine kritischen Nachfragen, SKAs, etc.? M.E. muss dieses jetzt vor Beginn der angekündigten Ausschreibung erfolgen, da ansonsten eine Umplanung entweder politisch ausgeschlossen bzw. verdammt teuer wird.

Mit freundlichen Grüßen
Konstanze S.

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Antwort von CDU

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Der Neubau der Asklepios Klinik Altona wird für die langfristige medizinische Versorgung in Hamburg benötigt. Deshalb ist es grundsätzlich gut, dass nach vielen Jahren der Ankündigungen nun endlich Bewegung in das Projekt kommt.

Eine belastbare Bewertung von Flächenbedarf und Kosten ist zum jetzigen Zeitpunkt ohnehin kaum möglich. Bürgermeister Peter Tschentscher hat den Neubau bereits 2018 angekündigt. Bis heute liegt jedoch kein finaler Entwurf vor, und die Ausschreibung hat noch nicht einmal begonnen. Die tatsächlichen Kosten kennen wir daher derzeit nicht.

Entscheidend wird sein, dass am Ende ein modernes, leistungsfähiges Krankenhaus entsteht und die Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist. Zudem wird der Neubau nach bisherigem Stand nicht allein von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert, sondern maßgeblich auch von Asklepios mitgetragen.

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