Frage an Eka von Kalben bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

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Eka von Kalben
Bündnis 90/Die Grünen

Frage an Eka von Kalben von Uryzhg Enqhafxv bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

24. August 2013 - 09:52

Sehr geehrte Frau von Kalben,

Ich bedaure das Sie es nicht pauschal bejahen können von Steuererhöhungen Abstand zu nehmen freue mich aber das Sie dies so glauben können. Bitte Sie aber auch meine Sichtweise nachzuvollziehen das ich wissen will und zwar verbindlich und nicht glauben möchte bevor ich wähle! Daher bin ich versucht meine Fragen auch nicht an Ihre Partei zu stellen sondern an Sie persönlich die Sie ja als Kandidatin um Stimmen werben um danach unsere also die Interessen der Stimmen Geber vertreten zu wollen, oder?

Auszug: „werbe ich für gleich drei verschiedene Steuererhöhungen“

Das mag ein verständlicher Wunsch Ihrer Partei sein aber mich interessiert wie Sie, Sie persönlich als gewählte Volksvertreterin sich verhalten wollen und werden. Wenn Sie wirklich den größeren Betrag ab 80 000,-€ höher versteuern wollen warum treten sie nicht für eine Einkommensgrenze von Jährlich 80 000,-€ ein?

Und warum soll Oma Ihr klein Häuschen stärker besteuert werden? Der erarbeitete Wert wurde doch schon einmal besteuert?

Warum wollen Sie nicht die zur Verantwortung und Haftung heranziehen die diese Verschuldung zu vertreten haben? ‚Warum können Sie nicht für geringere Ausgaben an Stelle höherer Einnahmen eintreten?

Ich kann Ihnen aber zustimmen es wäre ein verteilen mit der Gießkanne wenn die MwSt. zurückgefahren würde. Allerdings wurde es den Bürgern auf demselben Weg genommen als die MwSt. von 16 auf 19% erhöht wurde. Solches Unrecht sollte erst mal zurückgeführt werden. Um wenigsten Unrecht wieder gut zu machen! Oder sehen Sie diese Erhöhung noch heute als gerecht an?

Mit freundlichem Gruß
H.Radunski
Hohenlockstedt/Kreis Steinburg

Frage von Uryzhg Enqhafxv
Antwort von Eka von Kalben
28. August 2013 - 15:07
Zeit bis zur Antwort: 4 Tage 5 Stunden

Lieber Helmut Radunski,

ich bin tatsächlich auch ganz persönlich der Überzeugung, dass wir eine neue Einkommensverteilung in Deutschland brauchen. Als Finanzpolitikerin weiss ich dass wir tatsächlich die Staatsausgaben auch senken müssen, um die Schuldenbremse ab 2020 einzuhalten. Wenn wir aber in Bildung, Klimaschutz und unsere kaputte Infrastruktur investieren wollen, ist dies nur durch mehr Steuereinnahmen und eine einmalige Vermögensabgabe, die zur Schuldentilgung genutzt werden soll, möglich.
Ich glaube es ist ungerecht, wenn wir den kommenden Generationen Schulden, Klimawandel und kaputte Verkehrswege hinterlassen.

Mit herzlichen Grüßen

Eka von Kalben