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Was unternehmen Sie gegen die Hornorarkürzungen und die geplante Budgetierung der ambulanten Psychotherapeutischen Versorgung, die sich doppelt negativ auf die Patientenversorgung auswirken wird?

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Laura Hopmann
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Frage von Nina L. •

Was unternehmen Sie gegen die Hornorarkürzungen und die geplante Budgetierung der ambulanten Psychotherapeutischen Versorgung, die sich doppelt negativ auf die Patientenversorgung auswirken wird?

Sehr geehrte Frau Hopmann,

ich arbeite als niedergelassene Psychotherapeutin im Landkreis Hildesheim und bin sehr besorgt über die aktuellen Entwicklungen. Bereits die Honorarkürzung um 4,5 % traf unsere ohnehin schlecht vergütete Fachgruppe hart. Nun drohen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz weitere Einschnitte, insbesondere durch die geplante Budgetierung.

Im Koalitionsvertrag ist ausdrücklich festgehalten, die Versorgung im Bereich psychischer Gesundheit zu stärken und den Zugang zu Therapien zu verbessern – davon ist bisher nichts spürbar. Stattdessen wächst die Unsicherheit, auch mit Blick auf meine Familie.

Die von der GKV genannten Einkommenszahlen sind unrealistisch und basieren auf veralteten Annahmen. Tatsächlich behandeln wir weniger Patient:innen bei gleichzeitig höheren Kosten und hoher Ausbildungsverschuldung. Diese Entwicklung gefährdet viele Praxen, obwohl der Bedarf stetig steigt.

Was werden Sie dagegen unternehmen?

Viele Grüße

Nina L.

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Antwort von CDU

Die geplanten Honorarkürzungen sowie die diskutierte Budgetierung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung sehe ich mit großer Sorge. Gerade in einer Zeit, in der psychische Erkrankungen deutlich zunehmen und viele Betroffene bereits heute monatelang auf einen Therapieplatz warten, dürfen wir die ambulante Versorgung nicht weiter schwächen.

Die CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen hat deshalb klar Stellung bezogen: Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und verdienen dafür faire und verlässliche Rahmenbedingungen. Eine Absenkung der Vergütung um 4,5 Prozent sendet aus unserer Sicht das falsche Signal und gefährdet langfristig die Versorgung gesetzlich Versicherter.

Psychische Gesundheit darf nicht zur Sparreserve werden. Wer heute an der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung spart, riskiert morgen deutlich höhere menschliche und finanzielle Folgekosten.

Auch ich selbst stehe in meinem Wahlkreis im engen Austausch mit betroffenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und nehme die Sorgen und Auswirkungen sehr ernst. Im Rahmen meiner Möglichkeiten setze ich mich in den entsprechenden politischen Gremien dafür ein, auf die Problematik aufmerksam zu machen und Verbesserungen für die ambulante Versorgung zu unterstützen.

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