Aus meiner Sicht war die Reform dennoch notwendig, um weitere Beitragssprünge zu verhindern, Arbeitsplätze nicht durch noch höhere Lohnnebenkosten zu belasten und eine verlässliche medizinische Versorgung dauerhaft finanzierbar zu halten.
Derzeit wird über eine Weiterentwicklung des IFG beraten. Dabei gilt es, einen ausgewogenen Ausgleich zwischen Transparenz staatlichen Handelns, berechtigten Schutzinteressen und einer praktikablen Verwaltungsarbeit zu finden. Diesen Prozess begleite ich aufmerksam.
Ich kann gut nachvollziehen, dass viele Menschen Wert auf verlässliche steuerliche Rahmenbedingungen legen, gerade dann, wenn sie mit eigenem, bereits versteuertem Einkommen privat Vermögen für die Zukunft aufbauen.
Die langfristige Stabilität unserer gesetzlichen Rentenversicherung gehört zu den größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Angesichts des demografischen Wandels können wir die Augen nicht davor verschließen, dass immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentnerinnen und Rentner aufkommen müssen.
