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Welche Projekte in den letzten 5 Jahren haben Sie direkt mit umgesetzt und was haben diese dem Wahlkreis konkret gebracht?

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Matthias Redlich
CDU
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Frage von Klaus v. •

Welche Projekte in den letzten 5 Jahren haben Sie direkt mit umgesetzt und was haben diese dem Wahlkreis konkret gebracht?

Sehr geehrter Herr Redlich,

oft geht die Wirkung von Politik in Ausschüssen unter. Für die Vergabe meiner Erststimme würde ich gern wissen, was Sie in den letzten fünf Jahren konkret für den Wahlkreis getan haben, was ihr konkreter Beitrag bei den Themen war und welche Verbesserung das für unser Leben im Wahlkreis gebracht hat.

Für die Vergabe unserer Erstimmen ist das sehr wichtig.

Viele Grüße

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Antwort von CDU

Lieber K. v. R.,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich finde diese sehr berechtigt. Wer sich um ein Direktmandat bewirbt, sollte sich auch daran messen lassen, was er für die Menschen in seiner Heimat erreicht hat.

Als direkt gewählter Landtagsabgeordneter sehe ich meine Aufgabe darin, die Interessen von Mansfeld-Südharz in Magdeburg zu vertreten. Das bedeutet für mich, Probleme aus der Region aufzunehmen, gegenüber den zuständigen Behörden und Ministerien anzusprechen und gemeinsam mit Kommunen, Verbänden, Unternehmen und Kolleginnen und Kollegen Lösungen für die Menschen zu entwickeln.

Politik ist Teamarbeit. Kein Abgeordneter setzt Vorhaben allein um. Entscheidend ist, wer Themen erkennt, sie auf die politische Agenda bringt, beharrlich Überzeugungsarbeit leistet und Mehrheiten organisiert. Genau darin sehe ich meinen Beitrag. Ich habe in den vergangenen fünf Jahren viele Themen aus Mansfeld-Südharz nach Magdeburg getragen. Vier davon waren für mich persönliche Schwerpunkte, für die ich mich mit Erfolg eingesetzt habe:

Demografiepauschale für Kitas

Die Einführung der Demografiepauschale im Kita-STABIL-Gesetz ist für mich ein persönlicher politischer Erfolg mit einem konkreten Nutzen für unseren Landkreis. Mein Kollege Tim Tessmann und ich haben dieses Thema innerhalb der CDU-Landtagsfraktion und gegenüber dem Sozialministerium immer wieder eingebracht und vorangetrieben. Als Vater von drei Kindern war es mir wichtig, dass Landkreise mit sinkenden Kinderzahlen wie Mansfeld-Südharz nicht benachteiligt werden. Heute erhalten unsere Kitas zusätzliche Unterstützung, um wohnortnahe Betreuungsangebote langfristig zu sichern.

Schulsozialarbeit gesichert

Ich habe mich über Jahre für den Erhalt der Schulsozialarbeit eingesetzt. Dafür waren zahlreiche Gespräche mit Schulen, Trägern, Ministerien und auch intensive Überzeugungsarbeit innerhalb der CDU-Landtagsfraktion notwendig. Es ist gelungen, die Schulsozialarbeit bis in die kommende Legislaturperiode abzusichern. Gerade für unsere Schülerinnen und Schüler in Mansfeld-Südharz ist das ein wichtiger Erfolg, für den ich persönlich gekämpft habe.

Zahnärztliche Versorgung verbessern

Die Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum gehört zu meinen zentralen gesundheitspolitischen Anliegen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Tobias Krull habe ich mich intensiv für zusätzliche Studienplätze in der Zahnmedizin eingesetzt und dieses Thema immer wieder auf die politische Tagesordnung gebracht. Außerdem haben wir als Koalition die Land- und Amtsarztquote ausgeweitet. Dadurch können mehr junge Menschen aus Sachsen-Anhalt Medizin studieren und verpflichten sich im Gegenzug, später im ländlichen Raum tätig zu werden. Das stärkt langfristig auch die medizinische Versorgung in unserer Region.

Entwicklungskonzept für die Helme

Nach den Hochwasserereignissen haben meine Kollegin Kathrin Tarricone und ich die Initiative für ein ganzheitliches Entwicklungskonzept der Helme ergriffen. Mit zahlreichen Gesprächen und Veranstaltungen haben wir dafür geworben, Hochwasserschutz, Naturschutz sowie die berechtigten Interessen der Anwohner, der Landwirtschaft und der Wirtschaft gemeinsam zu betrachten. Dass dieser Prozess angestoßen wurde, ist ein Erfolg, der nur durch viel Ausdauer und Überzeugungsarbeit möglich war und den wir weiterhin eng begleiten.

Darüber hinaus habe ich mich unter anderem eingesetzt für:

* den Erhalt unserer Schulstandorte trotz sinkender Kinderzahlen,
* eine praxisnähere Bildung und eine stärkere Berufsorientierung,
* die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und den Einsatz moderner Versorgungsformen wie des Telenotarztes,
* die Sanierung wichtiger Landesstraßen sowie bürgergerechte Umleitungen während Baumaßnahmen,
* die Interessen unserer Region bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans, damit wirtschaftliche Entwicklung und Natur- und Landschaftsschutz in einem ausgewogenen Verhältnis berücksichtigt werden,
* sowie für zahlreiche Projekte vor Ort, beispielsweise das Graffiti-Präventionsprojekt in Oberröblingen.

Ein großer Teil meiner Arbeit findet außerhalb des Landtags statt. In den vergangenen fünf Jahren habe ich mehr als 30 öffentliche Dialogveranstaltungen organisiert – unter anderem zur Windkraft im Wald, zum Gipsabbau im Südharzer Karst, zur medizinischen Versorgung, zur Bildungspolitik und zum Hochwasserschutz. Darüber hinaus habe ich zahlreiche Schulen, Kitas, Unternehmen, Feuerwehren, Vereine und Initiativen besucht und unzählige Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt. Viele Themen, die heute in Magdeburg diskutiert werden, wurden zuerst an mich herangetragen und von mir in die Landespolitik eingebracht.

Ebenso wichtig sind die vielen kleinen Anliegen, die selten öffentlich wahrgenommen werden: Unterstützung von Vereinen bei Fördermitteln, Hilfe für Unternehmen im Kontakt mit Behörden, Vermittlung zwischen Kommunen und Ministerien oder Unterstützung von Elternvertretungen und Schulen. Gerade diese oft unsichtbare Arbeit gehört für mich zu einem guten Direktmandat.

Ich setzte mich zudem ehrenamtlich vor Ort ein. Ich unterstütze Vereine und organisiere seit Jahren ein Graffiti-Projekt, um unsere Heimat mitzugestalten.

Mir ist wichtig, dass die Menschen einen Ansprechpartner haben, der zuhört, erreichbar ist und sich kümmert. Die vielen positiven Rückmeldungen, die ich in den vergangenen Jahren erhalten habe, bestärken mich darin, diesen Weg fortzusetzen. Darum bitte ich um Ihre Erststimme: Redlich direkt wählen.

Warum bitte ich um die Erststimme?

Mit der Erststimme entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wer Mansfeld-Südharz direkt im Landtag vertritt. Es kommt dabei ganz besonders auf den Menschen an. Ein direkt gewählter Abgeordneter hat einen besonderen Auftrag: Er ist die unmittelbare Stimme seiner Heimatregion in Magdeburg. Mein Maßstab sind dabei nicht einzelne Interessengruppen, sondern die Menschen in unserem Landkreis.

In den vergangenen fünf Jahren habe ich versucht, genau diesem Auftrag gerecht zu werden: zuzuhören, Probleme aufzugreifen, Menschen zusammenzubringen, Lösungen zu erarbeiten und hartnäckig für unsere Region einzutreten. Das gelingt nur gemeinsam – mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Kolleginnen und Kollegen sowie den zuständigen Ministerien. Ich bin aber stolz darauf, bei vielen wichtigen Themen die Initiative ergriffen und sie mit Ausdauer bis zu einer Lösung begleitet zu haben.

Deshalb bewerbe ich mich erneut um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. Ich möchte auch in Zukunft eine starke Stimme für Mansfeld-Südharz sein – verlässlich, erreichbar und mit ganzer Kraft für die Menschen unserer Heimat. Deshalb Redlich direkt wählen. 

Mit besten Grüßen
Matthias Redlich

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