GKV-Gesetz – Wie rechtfertigen Sie diesen Kahlschlag?
Sehr geehrte Frau Warken,
als Pflegekraft und Wählerin wende ich mich fassungslos wegen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes an Sie.
Niedergelassene Praxen schlagen laut Alarm: Ab 2027 droht Kassenpatienten ein massiver Versorgungsabbau. Akuttermine über die 116117 fallen weg, offene Sprechstunden werden gestrichen und für jeden Termin wird eine Überweisung nötig. Zudem haften Ärzte bei „zu vielen“ Kassenpatienten mit dem Privatvermögen – das treibt Praxen in den Ruin.
Ich frage Sie ganz direkt: Wie können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, ein Gesetz mitzutragen, das die ambulante Versorgung wissentlich gegen die Wand fährt? Glauben Sie wirklich, dass unsere ohnehin überlasteten Kliniken diesen Ansturm auffangen können?
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
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Für Anliegen aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Abgeordnetenbüro unter: nina.warken@bundestag.de
Bei Fragen mit gesundheitspolitischem Bezug können Sie sich gerne direkt an das Bundesministerium für Gesundheit unter poststelle@bmg.bund.de wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Team Warken
