Sehr geehrte Frau Warken; wie sollen bei ambul. Psychotherapie den Praxen ein Überleben mit Budgetierung gewährleistet werden und den wachsenden Patientenzahlen gerecht werden?
Sehr geehrte Warken, die heute beschlossenen Sparmassnahmen im Rahmen der Gesundheitsreform treffen mich als Psychotherapeutin mit halben Kassensitz und einer angedachten Budgetierung so drastisch, dass ich bei nur noch 18 Patienten/ Woche nicht mehr wirtschaftlich arbeiten kann und meine Praxis aufgeben muss. Und dass bei nicht zu bewältigbaren Therapieanfragen. Bereits jetzt führen diese Wartezeiten zu Chronifizierungen und etliche Patienten büssen ihre Leistungsfähigkeit derart ein, dass sie EU Rente beantragen müssen - eine erhebliche Belastung für das Rentensystem. Das kann doch nicht gewollt sein. Wäre es nicht sinnvoller, anderweitige Einsparungen zu überlegen wie z.B. eine Reduzierung des Stundenkontingents, statt Praxen in die Aufgabe zu zwingen. Welche anderen Überlegungen gibt es? Wie können Sie Praxen mit halben Versorgungsauftrag ein Überleben garantieren und dem enormen Bedarf nach Therapie und damit auch Erhalt der Leistungsfähigkeit gerecht werden?
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
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Mit freundlichen Grüßen
Team Warken
