Wie wollen Sie pflegenden Angehörigen erklären, dass die Verhinderungspflege zu deren Nachteil modifiziert werden soll?
Sehr geehrte Frau Warken,
im Zuge der Reform der Pflegeversicherung ist u.a. geplant, die Verhinderungspflege zu modifizieren - zum Nachteil von pflegenden Angehörigen und dem Netzwerk, das diese sich aufgebaut haben, um eigene Termine - auch zur Gesundheitsvorsorge - wahrnehmen zu können. Eine Erstattung soll nur noch dann erfolgen, wenn die Verhinderungspflege von einem professionellen Anbieter durchgeführt wird. Allenthalben wird betont, dass die häusliche Pflege nicht genug gelobt werden kann und jetzt wird sie - wieder einmal - torpediert.
Um Einsparungen vorzunehmen, gibt es auch andere Ansatzpunkte. Ist im Laufe der Jahre überprüft worden, weiviel Geld an Pflegehilfsmittel ausgegeben worden ist, weil die Anbieter "unsinnige" Pakete zusammenstellen? Hier wird teilweise Geld verbrannt. Die Gewährung von Pflegegeld ist in den letzten Jahren teilweise zu "großzügig" gehandhabt worden, und vieles mehr.
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Anfragen über „Abgeordnetenwatch“ werden nicht mehr bearbeitet.
Für Anliegen aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Abgeordnetenbüro unter: nina.warken@bundestag.de
Bei Fragen mit gesundheitspolitischem Bezug können Sie sich gerne direkt an das Bundesministerium für Gesundheit unter poststelle@bmg.bund.de wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Team Warken
