Frage an Stefan Bernhard Eck bezüglich Gesundheit

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Stefan Bernhard Eck
Tierschutzpartei

Frage an Stefan Bernhard Eck von Wüetra Znggurf bezüglich Gesundheit

13. Mai 2009 - 14:43

Guten Tag Herr Eck,

ebenso wie zwei weitere Kandidaten Ihrer Partei geben Sie auf dem Profil an, Vegetarier/ Veganer zu sein.

1. Frage:
Ist daraus zu schlussfolgern, dass für das Erreichen einer Wahlfunktion in Ihrer Partei eine vegetarisch/vegane Lebensweise Voraussetzung ist ?

2. Frage:
Ist gegenüber dem übermässigen Fleischgenuss der aktuell zu beobachtende exzessive Alkoholkonsum der menschlichen Gesundheit nicht viel abträglicher ?

Danke für die Beantwortung.
Freundliche Grüsse

Jürgen Matthes

Frage von Wüetra Znggurf
Antwort von Stefan Bernhard Eck
14. Mai 2009 - 07:08
Zeit bis zur Antwort: 16 Stunden 24 Minuten

Sehr geehrter Herr Matthes,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Partei.

Zu Frage 1:

Wer sich konsequent für die Tiere und für die Umwelt engagiert (ich erinnere an die Klimaerwärmung; 18,3 % CO2-äquivalenter Treibhausgase entstehen durch die globale "Nutztier"-Wirtschaft ), der verzichtet darauf, Fleisch zu essen. Wie glaubwürdig wäre eine Person, die unsere Partei als Kandidat/in repräsentiert, aber eine vegetarisch/vegane Ernährungsweise ablehnt? Es dürfte Ihnen nun nicht mehr schwerfallen, daraus die Schlussfolgerungen bezüglich bestimmter Voraussetzungen für unsere Kandidat/innen zu ziehen.

Zu Frage 2:

Selbstverständlich ist sowohl Alkoholkonsum als auch Fleischkonsum der Gesundheit abträglich. Beides führt außerdem zu extremen finanziellen Belastungen für unser Gesundheitssystem. Ob nun ein exzessiver Alkoholkonsum ungesünder ist als ein exzessiver Fleischkonsum dürfte sich damit beantworten, dass in unserer Gesellschaft die Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache Nummer 1 gelten und nicht die Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung, die durch Alkoholabusus entstehen kann).

Vor allem der zunehmende Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen macht mir große Sorgen. Der Gesetzgeber sollte durch Werbeverbote - ähnlich wie bei Tabakwaren - und Information auf dem Produkt den Konsumenten über die Gefahren aufklären, den Verkauf von Alkohol an Jugendliche durch vermehrte Kontrollen zu reduzieren versuchen und das Strafmaß für die Abgabe von alkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche erhöhen.

Abschließend: Alkoholkonsum und Fleischkonsum miteinander zu vergleichen, halte ich persönlich für unangebracht. Ein alkoholisches Getränk verspürt kein Leid / keinen ´Schmerz, wenn es produziert wird; bei einem Kalbschnitzel z.B. sieht das doch ganz anders aus. Oder nicht?

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Bernhard Eck