Fracking ist in Deutschland größtenteils verboten: wie ist Ihre Position, dass die deutsche Bundesregierung das Fracking im Ausland (u.a. Argentinien, USA) durch Käufe von Flüssigerdgas unterstützt?
Werter Herr Rouenhoff,
das Fracking ist in Deutschland verboten, aber trotzdem setzt die Bundesregierung auf Flüssigerdgas und importiert es u.a. aus den USA und demnächst auch aus Argentinien, trotz der Proteste der Indigenen:
"Seit Jahren wehren sie sich gegen die negativen Folgen des Frackings, vor allem gegen die Verschmutzung des Grund- und Trinkwassers in dieser weitgehend trockenen Region. Wenn in Zukunft von Protesten gegen das Fracking aus Patagonien berichtet wird, wird auch Deutschland seinen Teil der Verantwortung dafür tragen." (https://taz.de/Milliardenvertrag-fuer-Fluessigerdgas/!6135225/).
Wie ist Ihre Position, dass die deutsche Bundesregierung das Fracking von Flüssigerdgas im Ausland, u.a. Argentinien und USA unterstützt, obwohl dies mit Umweltverschmutzung (u.a. Verschmutzung von Trinkwasser und Luft) einhergeht?
Sehr geehrter Herr D.,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich als Bundestagsabgeordneter Ihre Anliegen gerne aufnehme. Fragen, die jedoch meine Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie betreffen, bitte ich direkt an das Ministerium zu richten.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Rouenhoff
