Warum soll ich als Deutscher Solidarität mit der Ukraine zeigen wenn deren Präsident seine Villa in Italien für 50-70.000 Euro pro Monat vermietet

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Svenja Schulze
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Warum soll ich als Deutscher Solidarität mit der Ukraine zeigen wenn deren Präsident seine Villa in Italien für 50-70.000 Euro pro Monat vermietet

Sie als Mitglierd der deutschen Bundesregierung sind verantwortlich für Ausgaben von Milliarden Euro an Steuergeldern für die Ukraine währenddessen deren Staatspräsident Selenskjy jeden Tag aufs neue die ganze Welt auffordert mehr und mehr Geld der Ukraine zur Verfügung zu stellen. Er jedoch unverblümt seine ca. 4 Millionen teure Villa im italienischen Forte dei Marmi, deren Besitz er vor der Präsidentschaftswahl sogar verschwiegen hatte, für sage und schreibe 50-70.000 Euro pro Monat zur Miete anpreist. Was denkt sich eine demokratisch gewählte Bundesregierung in anbetracht solcher Veröffentlichungen? Wieviel mehr glauben Sie, können Sie dem deutschen Volk noch zumuten?
Den Wahrheitsgehalt zu meiner Frage können Sie in nachfolgenden Links nachlesen https://www.nzz.ch/gesellschaft/putin-selenski-ld.1672931 oder hier https://www.5.ua/svit/villa-zelenskykh-v-italii-zdaietsia-za-50-tysiach-ievro-na-misiats-up-286487.html

Frage von Tom S. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche 4 Tage

Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für Ihre Frage.

Es geht bei der Unterstützung der Ukraine nicht um Präsident Selenskyj als Privatperson. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen über private Eigentumsverhältnisse.

Der seit dem 24. Februar 2022 andauernde völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukrainene verursacht nach wie vor unfassbares Leid. Die willkürliche Bombardierung von Wohngebieten, Schulen und Krankenhäusern durch die russische Armee hat bereits Tausende von Menschenleben gefordert.

Dabei handeln wir aus festen Überzeugungen: aus Solidarität mit der existenzbedrohten Ukraine, aber auch zum Schutz unserer eigenen Sicherheit. Zur neuen Wirklichkeit gehört auch, dass die Europäische Union in den vergangenen Monaten enger zusammengerückt ist. In großem Einvernehmen hat sie auf Russlands Aggression reagiert. Wir handeln in Absprache mit unseren Partnern in den G7, der EU und der Nato, die eine Unterstützung der Ukraine nicht in Zweifel ziehen. Im Gegenteil: die wichtigste Antwort auf die neuen Herausforderungen lautet Geschlossenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Svenja Schulze

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