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Wie stehen Sie zu der Politik, den Netzbetreibern die Entscheidung zu überlassen ob EE-Anlagen an das Netz angeschlossen werden oder nicht?

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Frage von Martin F. •

Wie stehen Sie zu der Politik, den Netzbetreibern die Entscheidung zu überlassen ob EE-Anlagen an das Netz angeschlossen werden oder nicht?

Sehr geehrter Herr Frei,

wie erklären Sie sich den Gesetzentwurf Ihrer Kollegin zum Netzausbau, der mittels "Redispatchvorbehalt" den Netzbetreibern erlaubt, den Anschluss von EE-Anlagen auf Jahre zu blockieren weil sie lieber Profite machen statt das Netz endlich vernünftig auszubauen? Hier geht es ja nicht mal um die Vergütung, sondern den Anschluss der EE-Anlagen im Allgemeinen. Da haben die Konzernspitzen also die Macht, den EE-Ausbau nach Lust und Laune auzubremsen. Dafür werden dann Gaskraftwerke neu gebaut.

Mit freundlichen Grüßen,

M. F.

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr F.,

Die Bundesregierung setzt auf den beschleunigten Ausbau des Stromnetzes. Ziel ist ein Anteil von 80 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2030. Insofern ist ein weiterer deutlicher Zubau notwendig. 

Umgekehrt ist aber einleuchtend, dass EE-Anlagen gegebenenfalls nur dann angeschlossen werden können, wenn das Netz entsprechend ertüchtigt ist und über ausreichend Kapazität verfügt. Es geht also nicht nur um Vergütung, sondern auch um den Anschluss. 

Deshalb ist das Gesetz richtig und notwendig.

Gaskraftwerke benötigen wir im Übrigen zur Stabilisierung des Netzes, wenn beispielsweise Wind oder Sonne durch entsprechende Wetterlagen ausfallen.   

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Frei

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