Warum kämpfen sie nicht darum, das Rentenniveau für Politiker, Beamte etc., die nichts einzahlen, auf 48% seines Durchschnittsgehaltes zu reduzieren? Damit könnte der Staat Milliarden sparen.
Sehr geehrter Herr K.,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre offenen Worte.
Es ist meiner Ansicht nach richtig, dass wir im Koalitionsvertrag aus Union und SPD vereinbart haben eine Rentenkommission einzusetzen, die ein Konzept erarbeiten soll, wie wir das Rentensystem für die 2030er Jahre tragfähig machen und gute und verlässliche Renten sichern können. In dieser Kommission müssen alle denkbaren Reformoptionen auf den Tisch und ergebnisoffen diskutiert werden. Dies umfasst selbstverständlich auch die Alterssicherung von Politikern und Beamten.
Ich möchte die Ergebnisse der Rentenkommission nicht vorwegnehmen, halte es jedoch für wichtig, dass die genannten Punkte berücksichtigt werden. Losgelöst von Fragen der Alterssicherung sollten wir außerdem diskutieren, für welche Tätigkeiten im öffentlichen Dienst die Verbeamtung notwendig ist. Ich spreche mich für eine maßvollere Verbeamtung aus, da viele Tätigkeiten im öffentlichen Dienst auch als reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gestaltet werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Yannick Bury
