| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
![]() | Norbert Knopf | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 37 - Wiesloch | Dagegen gestimmt |
| | Erwin Köhler | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 19 - Eppingen | Dagegen gestimmt |
| | Petra Krebs | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 68 - Wangen | Dagegen gestimmt |
| | Winfried Kretschmann | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 9 - Nürtingen | Nicht beteiligt |
| | Sabine Kurtz | CDU | 6 - Leonberg | Dagegen gestimmt |
| | Daniel Lede Abal | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 62 - Tübingen | Dagegen gestimmt |
| | Ute Leidig | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 27 - Karlsruhe I | Dagegen gestimmt |
| | Daniel Lindenschmid | AfD | 17 - Backnang | Dagegen gestimmt |
| | Andrea Lindlohr | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 7 - Esslingen | Dagegen gestimmt |
| | Reinhard Löffler | CDU | 3 - Stuttgart III | Nicht beteiligt |
| | Siegfried Lorek | CDU | 15 - Waiblingen | Dagegen gestimmt |
| | Manfred Lucha | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 69 - Ravensburg | Dagegen gestimmt |
| | Winfried Mack | CDU | 26 - Aalen | Dagegen gestimmt |
| | Thomas Marwein | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 51 - Offenburg | Dagegen gestimmt |
| | Ansgar Mayr | CDU | 30 - Bretten | Dagegen gestimmt |
| | Bernd Mettenleiter | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 52 - Kehl | Dagegen gestimmt |
| | Matthias Miller | CDU | 5 - Böblingen | Dagegen gestimmt |
| | Ralf Nentwich | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 17 - Backnang | Dagegen gestimmt |
| | Christine Neumann-Martin | CDU | 31 - Ettlingen | Dagegen gestimmt |
| | Jutta Niemann | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 22 - Schwäbisch Hall | Dagegen gestimmt |
| | Niklas Nüssle | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 59 - Waldshut | Dagegen gestimmt |
| | Petra Olschowski | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 4 - Stuttgart IV | Dagegen gestimmt |
| | Natalie Pfau-Weller | CDU | 8 - Kirchheim | Dagegen gestimmt |
| | Reinhold Pix | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 48 - Breisgau | Dagegen gestimmt |
| | Thomas Poreski | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 60 - Reutlingen | Dagegen gestimmt |
Verzicht auf rechtswidrige Rückforderungen von Corona-Soforthilfen (Änderungsantrag SPD)
Zu dem Antrag der SPD-Fraktion mit dem Titel "Von Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut (CDU) laut Verwaltungsgerichtshof rechtswidrig geforderte Rückzahlungen von Corona-Soforthilfen: Ausmaß der Schadenssumme für Unternehmen und Selbstständige in Baden-Württemberg" wurden zwei Änderungsanträge zur namentlichen Abstimmung in den Landtag eingebracht.
Mit dem ersten Änderungsantrag der SPD-Fraktion soll der ursprüngliche Antrag um klare Konsequenzen aus den Urteilen des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim ergänzt werden. Das Gericht hat entschieden, dass Rückforderungen von Corona-Soforthilfen gegenüber Unternehmen und Selbstständigen, die ihre Anträge bis einschließlich 7. April 2020 gestellt haben, rechtswidrig waren. Die SPD fordert deshalb, dass die Landesregierung dieses Fehlverhalten korrigiert und die Betroffenen nicht weiter belastet. Konkret verlangt die SPD, dass auf alle rechtswidrigen Rückforderungen verzichtet wird, unabhängig davon, ob Betroffene geklagt haben oder nicht. Dabei sollen ausdrücklich auch jene Fälle einbezogen werden, in denen Unternehmen oder Selbstständige im Vertrauen auf rechtmäßiges staatliches Handeln bereits zurückgezahlt haben oder noch zur Rückzahlung aufgefordert sind, obwohl dies nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs nicht zulässig gewesen wäre. Darüber hinaus fordert die Fraktion, dass in diesen Fällen keine Zinsen mehr eingetrieben oder vollstreckt werden, bis eine abschließende Regelung getroffen ist.
Der Änderungsantrag wurde mit 108 Nein-Stimmen abgelehnt. 34 Abgeordnete stimmten dafür, es gab keine Enthaltungen.
