(...) mit Blick auf die Dietwegtrasse wurde schon vor Jahren gegen die Stimmen der CDU mit einer Stimme Mehrheit im Reutlinger Gemeinderat ein suboptimaler Beschluss gefasst, denn der Scheibengipfeltunnel allein kann die Feinstaubbelastung in Reutlingen nur zum Teil reduzieren, da die entsprechenden Anschlussverbindungen, speziell durch das Reutlinger Stadtgebiet, nicht optimal sind. Der neue Bundesverkehrswegeplan ist auf 15 Jahre ausgelegt und wird im März 2016 veröffentlicht. (...)
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(...) Hartmut Topp aus dem Verkehrsentwicklungsplan gestrichen, weil sie verglichen mit dem Eingriff in Natur- und Landschaft zu wenig Wirkung hätte. Gegen den erklärten Willen der Stadt Reutlingen werde ich mich nicht für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan einsetzen. Auch bei der Bundesregierung bestand dazu bisher keine Neigung. (...)
(...) Die Dietwegtrasse soll in allen gesamtstädtischen Überlegungen als Netzergänzung für die Ortsumfahrung Reutlingen offen gehalten werden. Dies hat der Gemeinderat bereits 2007 beschlossen - und das gilt bis heute. (...)
(...) entgegen Ihrer Annahme wurde die Dietwegtrasse vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Absprache mit der Stadt Reutlingen für die Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) angemeldet. Sie findet sich als "B 464 OU Reutlingen" in der Vorschlagsliste des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (vgl. (...)
(...) Eine deutliche Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur ist ein zentrales Anliegen Grüner Politik. Deshalb wollen wir bis zum Ende der Legislaturperiode die Velorouten komplett fertigstellen und jährlich 50 km Radverkehrsanlagen bauen oder sanieren. (...)
(...) Ich finde den Ansatz verstärkt zu prüfen, wo der Vorrang für Autos in Nebenstraßen aufgegeben werden kann grundsätzlich richtig. Mir fallen in der Neustadt zwar spontan eine ganze Reihe von Straßen ein, in denen ich mir das sehr gut vorstellen kann, das gilt aber eben nicht für alle Straßen mit einem hohen Parkdruck. Ich finde den Weg den das ASV und der Beirat gegangen sind, für Straßen mit einem hohen Parkdruck gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern Lösungen zu finden richtig, auch wenn das sehr aufwendig ist. (...)