Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de
(...) Maximale Profite sind nur durch (Über-)Ausbeutung von Mensch und Natur zu scheffeln und dafür gehen die Kapitalisten über Leichen. Deshalb habe ich bei den Aktivitäten mit den Jugendlichen diskutiert, dass dies kein Generationenkonflikt ist, sondern die Lösung der Umweltfrage heute einen gesellschaftsverändernden Kampf erfordert. In diesem Zusammenhang muss man sich natürlich fragen, ob die Umweltfrage in einer sozialistischen Gesellschaft positiv gelöst werden kann. (...)
(...) Nun ich denke, dass viele Leute skeptisch gegenüber uns sind wegen der DDR und der SED Geschichte. Dies wird sich aber nach und nach legen, da meine Generation nichts mit der DDR und SED zu tun hat. Zudem werden wir weniger als Protestpartei, sondern als etablierte Partei angesehen. (...)
(...) Zudem befürworte ich demokratische Mittel im Kampf gegen die Oberen und keine gewalttätigen Maßnahmen. Es könnte eines Tages sein, dass der Kapitalismus seine Grenzen erreicht hat und dann eine Revolution eventuell sinnvoll wäre. Ich würde aber eine Revolution nur gut finden, wenn sie gewaltlos und mit dem Einverständnis der Bevölklerung stattfinden würde. (...)
(...) Die ideologisch-politische Seite ist das entscheidende. Natürlich folgte der ideologisch-politischen Seite nach dem XX. (...)
(...) Von der DKP unterscheidet uns die Qualifizierung über den Charakter der ehemaligen Sowjetunion, DDR, wo wir der meinung sind, dass sich da durch den Verrat aus der Parteiführung heraus ein "bürokratischer Kapitalismus" entwickelt hat, und die Frage der Denkweise ganz entscheidend ist. Wir daraus die Lehren für uns als Partei gezogen haben und auch Schlussfolgerungen für einen neuen Anlauf für den echten Sozialismus.Wir heute China und Russland als neue imperialistische Staaten sehen und die DKP Russland als Teil der weltweiten Friedensbewegung und China als sozialistisch ansieht.4. Wir fordern klar den Öffentlichen Nahverkehr zum Nulltarif auf Kosten des Autokartells.Gerne bin ich für weitere Fragen bereit. (...)
Die monopolisierten Massenmedien gehören heute zum Machtapparat der staatsmonopolistisch-kapitalistischen Gesellschaft. Dieser Machtapparat ist systemimmanent und wird erst mit dem Kapitalismus verschwinden.